1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Drensteinfurt-Triathlon feiert am 22. Mai seine Premiere im und rund ums Erlbad

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Das Erlbad als Zentrum des Triathlons: Im Sportbecken des Freibads absolvieren die Teilnehmer die erste Disziplin. Foto: Christopher Möller/Erlbad
Das Erlbad als Zentrum des Triathlons: Im Sportbecken des Freibads absolvieren die Teilnehmer die erste Disziplin. © Christopher Möller/Erlbad

Drensteinfurt erhält in diesem Jahr ein neues sportliches Großevent: Am 22. Mai feiert der 1. Drensteinfurt-Triathlon seine Premiere. 

Drensteinfurt – Im und rund um das Erlbad wird an diesem Sonntag zum ersten Mal geschwommen, Rad gefahren und gelaufen. Angebote gibt es dabei für alle Alters- und Leistungsklassen. Gleich bei der ersten Veranstaltung wird auch der Nordrhein-Westfälische Triathlonverband (NRWTV) Ligarennen im Kreis Warendorf austragen.

„Wir freuen uns ungemein, dass wir eine neue Attraktion in unserer Stadt haben“, erklärt Bürgermeister Carsten Grawunder, der ohne jegliches Zögern die Schirmherrschaft für den Triathlon übernommen hat. „Speziell nach den besonderen Monaten während der Corona-Pandemie bedeutet ein derartiges sportliches Event einen großen Schritt in Richtung neue Normalität.“

Angebote für Familien und Unternehmen

Zentrum der Veranstaltung wird das Erlbad sein. Im Sportbecken des Freibads absolvieren die Teilnehmer die erste Disziplin. Dort wird die Wechselzone aufgebaut, und letztlich dürfen sich alle, die das Ziel erreichen, auf dem Gelände freuen und feiern lassen. Der Radpart wird in Großteilen durch den Ortsteil Mersch geleitet. Auf Runden bis zu zehn Kilometern können die Starter ihren Spaß auf zwei Rädern haben. Die Laufrunden von bis zu 2,5 Kilometern sind in der Nähe des Bades geplant und beinhalten auch den Sportplatz des SV Drensteinfurt.

Ein derartiges sportliches Event bedeutet einen großen Schritt in Richtung neue Normalität.

Bürgermeister und Schirmherr Carsten Grawunder

Im Angebot sind Rennen über die Mittel-, eine Kurz- und eine Volksdistanz. Der längste Wettkampf endet nach 76,2 Kilometer, die Kurzdistanzstarter dürfen 800 Meter schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und zehn laufen. Über die Volksdistanz halbieren sich diese Strecken.

Hinzu kommen Angebote für Familien, Jugendliche und Einsteiger sowie der Company Cup, ein Staffelrennen speziell für Unternehmen. Nicht fehlen darf der „Swim & Run“ für Kinder, die 50 Meter schwimmen und 200 Meter laufen werden.

Saisonauftakt für die Triathleten im Kreis

Organisationsleiter des Drensteinfurt Triathlons ist Georg Mantyk, der einige Triathlon- und Laufsportevents in NRW betreut. Mit dem Ratinger Triathlon ist darunter einer der bundesweit größten Triathlonevents in einem Freibad mit knapp 1500 Teilnehmenden. „Die Initiative für einen Triathlon in Drensteinfurt ist etwas zufällig entstanden, indem der Leiter des Erlbads, Andreas Willuweit, kurzfristig einen Sichtungswettkampf für den NRWTV ermöglichte“, so Mantyk. „Aus einem ersten Gedanken entsprang schnell ein Funke und der hat auch die Stadtverantwortlichen entzündet, sodass wir uns nun auf einen tollen Triathlontag am 22. Mai freuen können.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Der Zufall hat schon viele tolle Entwicklungen hervorgebracht.“

Vorbereitungen für alle Fälle

Hinsichtlich der Planung wird Mantyk die Bremsen der vergangenen zwei Jahre zwar lockern, bleibt aber auf alles vorbereitet und setzt auf eine eher vorsichtige Herangehensweise. „Noch wissen wir natürlich nicht, welche Rahmenbedingungen exakt am 22. Mai gelten werden, aber Pandemie-bedingte Maßnahmen nehmen aktuell ab. Wir werden allerdings die Abstandsregeln und einen so genannten ‚rolling start‘ beibehalten.“ Genannter „rolling start“ bedeutet, dass alle Schwimmer nacheinander in einem Abstand von fünf Sekunden in das Erlbad springen und die Strecken in einem Zick-Zack-Kurs über alle acht Bahnen absolvieren. Die Kinder schwimmen natürlich nur eine Bahn.

Und sollte dieser Optimismus verfrüht sein, sei das Organisationsteam durch die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre problemlos in der Lage, Lösungen für alle Aufgaben zu finden.

Straßensperrungen unvermeidbar

Nicht vermeiden lassen sich indes Straßensperrungen für die Radstrecke. „Unsere ursprüngliche Idee ist aufgrund von Bauarbeiten an der B58 nicht umsetzbar, daher wird der Ortsteil Mersch teilweise gesperrt“, führt Mantyk aus. „Die betroffenen Anwohner informieren wir parallel individuell und werden auch in Bälde Informationsveranstaltungen vor Ort initiieren.“

Weitere Infos

Detaillierte Streckenpläne, weitere Informationen und die Gelegenheit zur Anmeldung finden sich unter www.drensteinfurt-triathlon.de.

Auch interessant

Kommentare