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Nur eine Mannschaft des SVD spielt in der Leistungsliga

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Von: Matthias Kleineidam

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Marten Klein traf beim 8:2-Erfolg über den VfL Wolbeck vier Mal für die B1-Junioren des SV Drensteinfurt. Foto: Kleineidam
Marten Klein traf beim 8:2-Erfolg über den VfL Wolbeck vier Mal für die B1-Junioren des SV Drensteinfurt. © Kleineidam

Drensteinfurt - Wie in der vergangenen Saison hat sich nur eine Jugendfußballmannschaft des SV Drensteinfurt für die Leistungsliga qualifiziert. Die B1-Junioren lösten das Ticket. Die C1, die seit 2008 immer dabei war, muss in die Kreisliga, die A-Jugend verpasste die Quali zum dritten Mal in Serie.

Die D1 nahm nur an der Findungsrunde teil. Vor drei Jahren starteten noch drei SVD-Teams in der Leistungsliga.

JSG Nordkirchen/Südkirchen/Capelle – A-Jugend: 4:4. Am letzten Spieltag hatten die ältesten Nachwuchskicker des SVD lediglich eine theoretische Chance auf das Erreichen der Leistungsliga. Die Stewwerter hätten gewinnen und mehrere Mannschaften in den anderen Gruppen patzen müssen, weil sich bei den U19-Junioren neben den beiden Erstplatzierten aller vier Gruppen nur die beiden besten Drittplatzierten für die eingleisige Leistungsliga qualifizierten. Da die Konkurrenz nicht mitspielte, fiel das Unentschieden in Nordkirchen nicht ins Gewicht. Statt Dritter wurde die Truppe des Trainerduos Pascal Bonnekoh und Alexander Lüke am Ende nur Vierter.

Nachdem der SVD zur Pause 2:0 zurückgelegen hatte, wurde die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit mit vier Treffern schnell gedreht. Die Torschützen waren Valentin Kröger (2), Lars Zink und Niklas Hörsken. Doch am Ende ging den Gästen die Luft aus, sodass die JSG zu einem gerechten Unentschieden kam.

Am 2. Dezember geht es für die Drensteinfurter A-Jugend in der Kreisliga weiter.

B1-Jugend – VfL Wolbeck: 8:2. Gegen den überforderten Tabellensechsten aus Münster spielte der SVD, der punkten musste, von Beginn an zielstrebig nach vorne. So waren Tore nur eine Frage der Zeit. Da die Gastgeber das Tempo über die gesamte Spielzeit hochhalten konnten, gab es einen deutlichen Sieg. Als Torschützen zeichneten sich Marten Klein (4), Paul Scharbaum (2) und Lorenz Kuhlmann (2) aus.

Aufgrund des 0:0-Unentschiedens der SG Sendenhorst in Albersloh und der 0:1-Niederlage des SV Herbern beim Spitzenreiter VfL Senden hat sich die U17 mit 13 von 21 möglichen Punkten als Dritter ihrer Gruppe für die Leistungsliga qualifiziert. Platz vier hätte auch schon gereicht. Um Punkte geht es erst am ersten Dezember-Wochenende wieder.

C1-Jugend – TuS Hiltrup II: 1:4. Das Team von Trainer Christian Niemann hatte nach zwei Siegen in Serie gehofft, sich doch noch zu qualifizieren. Daraus wurde allerdings nichts. Zwar konnten die Drensteinfurter die frühe Führung des Tabellenzweiten aus Hiltrup kurze Zeit später ausgleichen und das Duell ausgeglichen gestalten, in den letzten Minuten entschied der TuS die Partie aber für sich. „Es war echt ärgerlich. Wir waren in der zweiten Halbzeit nahe dran am 2:1. Am Ende mussten wir halt alles riskieren und haben aufgemacht, dann hat uns Hiltrup drei Mal ausgekontert“, sagte Niemann.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen beendete die U15 die Qualirunde auf Rang vier. Als bester Gruppenvierter schaffte die SG Sendenhorst (zwölf Punkte) den Sprung in die Leistungsliga. Für den SVD geht es damit am 1. Dezember in der Kreisliga weiter. In der vergangenen Saison war die C1 noch Dritter in der Leistungsliga geworden.

Das sagt Obmann Drepper

Dass sich nur eine Mannschaft qualifiziert hat, „ist schon wenig“, gab Manfred Drepper, Jugendobmann des SV Drensteinfurt, auf Anfrage des WA zu. Gehofft hatte die Abteilung auf mindestens zwei Teams. Allerdings sei es sehr eng zugegangen. „Bei der A-Jugend ist es ganz schwer, sich zu qualifizieren, weil es nur eine Leistungsliga gibt“, so Drepper. Und die C1 des SVD, eine Mischung aus Alt- und Jungjahrgang, habe viele körperlich kleine Spieler.

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