Fußball

3:1 gegen Freckenhorst: „Riesenmannschaftsleistung“ des SVD

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Kollektiver Jubel: Die Drensteinfurter – ganz oben Kapitän Christoph Lübke – feiern den Treffer zum 3:0 von Diogo Castro.

Drensteinfurt - Optimaler Auftakt: Wie 2017 und im vergangenen Jahr haben die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt am 1. Spieltag dreifach gepunktet. Das 3:1 im Heimspiel gegen ebenfalls ambitionierte Freckenhorster war ein Statement.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Freckenhorst 3:1. Markus Fröchte musste kurz vor dem Anpfiff verletzungsbedingt aus der Startelf genommen werden. Tim Bothen humpelte nach 30 Minuten vom Platz, Yannick Niehues nach 70 Minuten. Und der für ihn eingewechselte Valentin Kröger spielte nur kurz. Auch der 19-Jährige verletzte sich, musste beim Verlassen des Platzes sogar gestützt werden. Obwohl Trainer Oliver Logermann erstmals in der Liga viermal wechseln durfte, beendeten die Drensteinfurter das Spiel zu zehnt – aber mit drei Punkten. Diogo Castro (2) und Falk Bußmann schossen den SVD vor etwa 250 Zuschauern im Erlfeld zu einem verdienten Sieg.

„Der Matchplan ist zu 100 Prozent aufgegangen“, sagte Logermann und attestierte seinen Jungs eine „Riesenmannschaftsleistung“. Der Coach hatte zwar „nicht unbedingt ein schönes Spiel“ gesehen, aber eins „auf ordentlichem Niveau“. Vor allem war „viel Dampf drin“, wie Logermann es ausdrückte. „Ich bin zufrieden mit meinen Jungs.“

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Freckenhorst 3:1

Die Gastgeber, die auch auf Daniel Ziegner und Patrick Günner (beide im Urlaub), André Vieira Carreira sowie Alexander Pankok, Robin Wichmann, Eric Schouwstra und Steffen Scharbaum (alle Schützenfest) verzichten mussten, erwischten einen Traumstart: Neuzugang Castro sorgte bereits in der 3. Minute für das 1:0. In der Folge gab es kaum Chancen. Besser im Spiel waren die Freckenhorster. Ihre erste große Gelegenheit – ein Schuss ging drüber (21.) – konnten sie ebenso wenig nutzen wie ihre zweite, als Nermin Bahonjic an SVD-Keeper Tobias Kofoth scheiterte (35.). Die Stewwerter waren dagegen eiskalt vor dem Kasten. Castro vergab zunächst, doch Bußmann verwertete den Abpraller aus spitzem Winkel (43.). Mit dem 2:0 ging es in die Pause.

Doppelpack von Castro

Nachdem Kofoth erneut pariert hatte (57.), fiel die Vorentscheidung. Der starke Dennis Popil tanzte an der Außenlinie einen Gegenspieler aus, seine Flanke verlängerte der eingewechselte Maximilian Schulze-Geisthövel per Kopf auf Castro, der drehte sich und ließ dem Schlussmann des TuS mit einem Schuss aus zehn Metern keine Chance (62.). Kurz darauf sah Freckenhorsts Jeron Noah Karayaz nach einem groben Foul an Yannick Niehues die Rote Karte (65.). In Unterzahl traf TuS-Torjäger Pierre Jöcker den Pfosten (77.). Ansonsten brannte in der Defensive des SVD wenig an. Christoph Lübke, der die Kapitänsbinde trug, ging wie vorne Castro als Leader voran. Der Gegentreffer fiel erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit per Elfmeter. Stan Schubert verwandelte den Strafstoß, den Popil verursacht hatte (89.). In der Schlussminute setzten die Freckenhorster noch einen Kopfball über die Latte (90.), dann war Schluss.

Nächstes Spiel schon am Samstag

„Es wird noch nichts entschieden in Sachen Meisterschaft“, hatte Logermann vor dem Duell gesagt. Ihre Ambitionen haben die Drensteinfurter mit dem Erfolg aber untermauert. Sein zweites Spiel beim Absteiger Hammer SpVg II, der gestern eine 2:10-Klatsche in Oestinghausen kassierte, trägt der SVD wegen des Renntags schon am kommenden Samstag, 17. August, aus, Anstoß ist um 13 Uhr.

SVD: Kofoth, A. Schulze-Geisthövel, Niehues (71. V. Kröger), Bothen (30. Ressler), Hoeveler, van Elten, Lübke, Brune (56. M. Schulze-Geisthövel), De. Popil, Bußmann (74. Töns), Castro

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