SVD: Konferenz des FLVW mit Moos und Großkreutz

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Kevin Großkreutz (links) und Alexander Moos

Drensteinfurt – Dass er sich zu einer Videokonferenz mit hochrangigen Funktionären des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) trifft, war Alexander Moos klar. Aber dass sich auch ein Weltmeister von 2014 zuschaltet, damit hatte der Obmann des SV Drensteinfurt nicht gerechnet.

Kevin Großkreutz, ehemaliger BVB-Profi und nun Trainer von Türkspor Dortmund, war dabei, als die FLVW-Verantwortlichen mit Vertretern der Vereine aus den Bezirksligen 7 und 8 sowie den Staffelleitern über das Ende und die Wertung der Saison sprachen.

Die Saison werde definitiv nicht annulliert, sondern abgebrochen und gewertet, sagte Moos gegenüber dem WA. „Es wird Aufsteiger, aber keine Absteiger geben.“ Auch Relegations- und Geisterspiele im Amateurbereich seien gar kein Thema. „Die wären wegen der behördlichen Auflagen gar nicht zu bewerkstelligen.“

Nach welchem Verfahren die Aufsteiger bestimmt werden – Hinrundentabelle, aktuelles Klassement oder doch nach einer Quotientenregelung, die bei der Vereinsumfrage des FLVW keine Option war –, ist hingegen weiter unklar. Für den SVD vertrat Moos die Meinung, die Saison anhand eines Quotienten zu werten. „Es kann ja nicht sein, dass Spiele wegfallen.“ Wenn es zu Konflikten kommt wie in der Bezirksliga 7 und in der Westfalenliga 1, in der die Teams auf den Plätzen eins und sieben nur drei Punkte trennen, könnte es Härtefälle oder mehr als einen Aufsteiger geben, so Moos. Er glaubt, dass der Weg gewählt werde, „der am wenigsten Angriffsfläche bietet“.

Alle Kreisliga-Meister steigen auf

In den A-Kreisligen sollen alle Meister aufsteigen. Aufgrund der dadurch erhöhten Anzahl an Mannschaften soll es in der nächsten Saison mehr Bezirksliga-Staffeln in Westfalen als aktuell geben.

--- Die Empfehlung des Verbands-Fußball-Ausschusses ---

Die Videokonferenz fand auf freiwilliger Basis statt – mit 34 Teilnehmern, darunter FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski und zwei Mitglieder des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA): der Vorsitzende Reinhold Spohn und Manfred Schnieders, der auch Vizepräsident Amateurfußball ist. Walaschewski habe noch mal betont, dass sich selbst die Verbände nicht einig seien, welche Regelung die beste ist.

Endgültige Entscheidung im Juni

Anfang Mai will der VFA eine Empfehlung abgeben, wie verfahren und über die die Ständige Konferenz diskutieren wird. Eine endgültige Entscheidung fällt auf einem außerordentlichen Verbandstag im Juni.

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