Fußballer des SVD verlieren erstmals – in Rhynern

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Dennis Drepper (belm Kopfball) und Patrick Kowalik (rechts) verloren mit dem SVD.

DRENSTEINFURT - „So etwas passiert.“ SVD-Trainer Ivo Kolobaric sprach am Ende einer ausgeglichenen Partie von einer unverdienten Niederlage. Es war die erste in dieser Saison - im zehnten Ligaspiel.

„Da wir aber auch schon einige Spiele glücklich gewonnen haben, will ich mich nicht beschweren“. Rhynern ist nun auf einen Punkt an Tabellenführer Drensteinfurt herangerückt.

Hellwach begann die Mannschaft von Westfalia-Trainer Thomas Schneider gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Drensteinfurt. Bereits in der 3. Minute sorgten die Gastgeber für die Führung durch ein Kopfballtor.

Drensteinfurt musste sich wieder in das Spiel hineinfinden. Das frühe Gegentor saß offensichtlich noch in den Köpfen. Offensiv fand Drensteinfurt in der ersten halben Stunde gar nicht statt. Dagegen witterte Westfalia Morgenluft und konnte sich einige Chancen herausspielen. Drensteinfurt agierte zu passiv und konnte nicht schnell genug vor das Tor der Gastgeber kommen.

Das hatte auch SVD-Trainer Ivo Kolobaric beobachtet und musste seine Jungs in der Halbzeitpause richtig wachrütteln. Und doch hatten die erste Chance nach dem Seitenwechsel wieder die Gastgeber. Ab der 50. Minute fand Drensteinfurt dann besser ins Spiel und war vor allem nach Ecken gefährlich. In dieser Drangphase hätte der SVD eigentlich ausgleichen müssen. Mehrere 100 prozentige Chancen ließen die Spieler liegen und konnten somit ihr Mühen zum verdienten Ausgleich nicht belohnen. So konnte sich Rhynern wieder stabilisieren.

Im weiteren Spielverlauf sorgte Schiedsrichter Halil Üstün dafür, dass der Spielfluss häufig unterbrochen wurde. Allein in der zweiten Hälfte verteilte er zehn gelbe Karten in einem eigentlich fairen Spiel. In der Schlussphase versuchte Drensteinfurt häufig mit langen Bällen vor Rhynerns Tor zu kommen, ohne Erfolg. Denn genau darauf hatten die Gastgeber spekuliert und standen entsprechend tief.

Vorwürfe wollte Trainer Kolobaric niemandem machen. „So läuft es manchmal im Fußball.“ Die liegen gelassenen Chancen wurmten den Trainer, der seine Jungs nun auf das Spiel gegen Vorwärts Ahlen vorbereitet. ▪ csp/war

SVD: Liesemann, Fröchte, Kowalik, Gieseler, D. Heinsch, van Elten, Niehues, J. Wiebusch, Grönewäller, Sander, Drepper (eingewechselt: J. Heinsch, S. Wiebusch)

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