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SVR verabschiedet sich nach ganz spätem Gegentor, GWA weiter

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Von: Matthias Kleineidam

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Spannendes Derby in Drensteinfurt: Rinkerodes Torjäger Jan Hoenhorst beim Torschuss. Am Ende jubelten Alberslohs Spielführer Christopher Thale (rechts) und sein Team. Foto: Kleineidam
Spannendes Derby in Drensteinfurt: Rinkerodes Torjäger Jan Hoenhorst beim Torschuss. Am Ende jubelten Alberslohs Spielführer Christopher Thale (rechts) und sein Team. © Kleineidam

Schlering-SVD-Cup: SV Rinkerode – DJK GW Albersloh 2:2. Sven Kuschel konnte es kaum fassen. „Wir verteidigen es echt schlecht“, sagte der Trainer des SVR, nachdem sich seine Mannschaft bereits nach der Vorrunde des Turniers in Drensteinfurt verabschiedet hatte. 

Drensteinfurt – Wie drei Tage zuvor gegen Sendenhorst kassierten die Rinkeroder Fußballer am Mittwochabend im Derby gegen Albersloh einen späten Gegentreffer – den entscheidenden. Denn durch das 2:2 zog GWA mit zwei Zählern ins Halbfinale ein, das am Samstag ausgetragen wird. Der SVR wurde mit nur einem Punkt Gruppenletzter.

„Im Prinzip war es das Gleiche wie Sonntag“, ärgerte sich Kuschel, zeigte sich aber als fairer „Verlierer“: „Das Unentschieden geht in Ordnung.“ Das sah Alberslohs Coach genauso. „Das Unentschieden ist komplett verdient“, sagte Julian Spangenberg nach dem Abpfiff und war „absolut zufrieden“. Die erste Halbzeit sei ausgeglichen gewesen, in der zweiten „fand ich uns klar besser“.

Rinkerodes Felix Lütke Wöstmann setzte mit einem Distanzschuss an die Latte das erste Ausrufezeichen. „Wir haben sehr gut angefangen, hatten gute Aktionen“, sagte Kuschel. Kurz darauf zeigte Alexander Kiel im Strafraum viel Körpereinsatz, was der Schiedsrichter nicht ahndete – wohl aber das Foul wenige Sekunden später an Kiel. Luis Bertels schnappte sich den Ball und verwandelte (9.). Doch lange währte die Führung nicht. Bortosz Nahajowski gelang der Ausgleich für Albersloh (21.). Kiel hatte die Antwort parat – 2:1 für den SVR (29.). Trotzdem fehlte Kuschel über die gesamten 90 Minuten die „letzte Konsequenz vor dem Tor“.

--- GW Albersloh – SG Sendenhorst 0:0 ---

Nachdem Timo Schnecking vor der Pause im Eins-gegen-eins an Keeper Marius Schwitte und in Durchgang zwei an der Latte gescheitert war, sorgte Niklas Hövelmann ganz spät für großen Jubel bei den Albersloher Anhängern. Spangenberg hatte auf Dreierkette umgestellt, Hövelmann ging mit nach vorne und erzielte das 2:2 (90.).

Letzter Halbfinalist wird gesucht

Wer der Halbfinalgegner der Grün-Weißen wird, entscheidet sich an diesem Donnerstag (29. Juli, Anstoß 19 Uhr). Im letzten Spiel der Gruppe B treffen Fortuna Walstedde und der TuS Ascheberg aufeinander. Walstedde verlor zum Auftakt 0:4 gegen den SV Drensteinfurt, Ascheberg schlug den Gastgeber mit 2:1. Nur ein Platz in der Runde der letzten vier (31. Juli, 13/15 Uhr) ist noch frei. Neben Albersloh sind auch Sendenhorst und Drensteinfurt weiter.

SVR: Schwitte – M. Heithorn, Ruß, Schlütter, Lütke Wöstmann, Grünhagel, Hoenhorst, Bertels, Kiel, Ipek, P. Heithorn (eingewechselt: Vogel, Edafe, F. Schmidt, Wilmer, Schwack)

GWA: Rieger – Hecker, Jöstingmeier, Hövelmann, Brinkmöller, Nahajowski, Thale, Schnecking, Fischer, Bördemann, Bartmann (eingewechselt: McGill, Ogaraku, Roer)

--- Ergebnisse und Tabellen ---

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