Handball

Auf dieser Position hat die HSG in Münster Probleme

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Jan Schemmelmann (links) ist einer von drei Rückraum-Akteuren, die der HSG am Sonntag fehlen werden.

Volker Hollenberg macht sich nichts vor. „Wir sind Außenseiter, keine Frage“, sagt der Trainer der Kreisliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt vor dem Gastspiel beim SV Adler Münster am Sonntag (14 Uhr).

Drensteinfurt - Zumal Hollenberg sich überhaupt nicht gerne an die bisherigen Gastauftritte seines Teams beim SV Adler Münster erinnert. „Da haben wir noch nie etwas gerissen. Meist haben wir deutlich verloren.“ Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Hollenberg und seine Mannschaft: „Münster ist nicht mehr so stark wie in den Vorjahren.“ Die Favoritenrolle liegt dennoch eindeutig beim Tabellenfünften, der zuletzt die Kellerkinder Senden (27:25) und Warendorf (36:24) bezwang.

Möchte die HSG eine ernsthafte Hoffnung auf Zählbares haben, muss sie sich in der Abwehr ähnlich stark präsentieren wie zuletzt beim 20:22 gegen Gremmendorf/Angelmodde. „Da hat die Abwehr das gemacht, was nötig ist: Aggressiv und bereit sein, den einen Schritt mehr machen. Das ist Kopfsache“, erklärt der Trainer. 

Kopfsache ist aber auch der bislang eklatante Unterschied zwischen den Heim- und Auswärtsauftritten der HSG. In fremden Hallen setzte es für Ascheberg/Drensteinfurt im bisherigen Saisonverlauf vier deutliche Pleiten. Stets hatte die Hollenberg-Sieben mindestens sechs Treffer Rückstand. Da kommt es überhaupt nicht gelegen, dass der Coach am Sonntag auf gleich drei Rückraum-Akteure verzichten muss. Finn Risthaus, Alexander Kramm und Jan Schemmelmann müssen in Münster passen. Immerhin steht Keeper Pascal Stroick wieder zur Verfügung.

Hollenberg stellt klar: „Wenn uns Münster was anbietet, nehmen wir es gerne mit.“ Priorität haben für die HSG aber die darauf folgenden Begegnungen, in den Ascheberg/Drensteinfurt auf die Keller-Konkurrenz aus Warendorf, Senden und Havixbeck trifft. „Da werden wir punkten müssen“, sagt der HSG-Trainer.

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