Handball

„Mund abputzen, weiter geht‘s“: HSG will deutliche Niederlage schnell abhaken

Erzielte ein Tor und vergab einen Siebenmeter: Thorsten Zartner von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Foto: Siemund
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Erzielte ein Tor und vergab einen Siebenmeter: Thorsten Zartner von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Während das Spiel der zweiten Mannschaft in der 1. Kreisklasse bei der Warendorfer SU III auf kommenden Samstag verlegt wurde, waren die Bezirksliga-Handballer und die Kreisliga-Frauen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt im Einsatz. Am 2. Spieltag gingen beide Teams als Verlierer vom Feld.

Bezirksliga 2 Münsterland: TV Friesen Telgte II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt 34:25 (18:11). Ein Fehlstart und wenig Personal führten dazu, dass die Spielgemeinschaft beim neuen Spitzenreiter die erste Niederlage kassierte. „Es ist ein bisschen frustrierend“, sagte Trainer Heinz Huhnhold, der gerade mal auf zehn Spieler zurückgreifen konnte. Telgte hatte vier mehr – das merkte man am Ende.

Allerdings lief die HSG von Anfang an einem Rückstand hinterher. Nach zweieinhalb Minuten stand es 3:0 für Telgte, das erste Tor der Gäste fiel erst nach sechs Minuten durch Julius Kurzhals (5:1). Zwischendurch lag der TV Friesen mit sieben Toren vorne (10:3 und 12:5). „Wir haben uns rangekämpft“, berichtete Huhnhold. Der Aufsteiger verkürzte auf 14:11 (27.), doch die Telgter nutzten zwei Zwei-Minuten-Strafen für die HSG in der Schlussphase der ersten Halbzeit aus und trafen viermal in Serie.

Kaum Alternativen

Im zweiten Durchgang hielten sie den Vorsprung, näher als bis auf fünf Tore (25:20/47.) kam die Spielgemeinschaft nicht heran. „Definitiv ist der Sieg für Telgte zu hoch ausgefallen, muss ich ganz ehrlich sagen“, so Huhnhold. „Es ist dem Auswechselkontingent geschuldet. Die haben volle Hütte gehabt, wir nur drei Wechselspieler.“ Zudem habe ihm die Leistung der Schiedsrichter „nicht so gut gefallen“. An ihnen habe es aber nicht gelegen, dass die HSG beim „ambitionierten Bezirksligisten“ leer ausging, sagte der Coach. „Ich will die Leistung von Telgte nicht schmälern. Sie haben es wirklich gut gemacht. Es war nicht mehr drin für uns.“

--- Die Tabellen ---

Finn Risthaus war doch dabei, zudem bestritt Matthias Lohmann sein erstes Saisonspiel. Beide waren die erfolgreichsten Schützen der HSG. „Mund abputzen, weiter geht‘s. Es gibt noch genug Spiele, in denen wir uns beweisen können“, sagte Huhnhold. Nächster Gegner ist am Sonntag (18 Uhr) die HSG Gremmendorf/Angelmodde.

HSG: Sevenich – F. Risthaus (10 Treffer), M. Lohmann (5/1 per Siebenmeter), Nöcker (4), P. Risthaus (2), P. Lohmann (1), J. Kurzhals (1), Perdun (1), Zartner (1), Reining

Frauen unglücklich

Frauen, Kreisliga 2: HSG Gremmendorf/Angelmodde – HSG 17:16 (11:10). Unglücklich, ärgerlich und vermeidbar war die Niederlage der Handballerinnen in Gremmendorf. „Schade, das hätte nicht sein müssen, wir haben uns ein bisschen ungeschickt angestellt. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient“, befand Trainer Jochen Bülte.

Wir haben uns ungeschickt angestellt.

Jochen Bülte

Die Gastgeberinnen, die wie die HSG mit einem Sieg gestartet waren, führten schnell 2:0 (2.), ehe Ascheberg/Drensteinfurt in die Partie fand und dann doch wieder mit 11:8 (25.) zurücklag. Nach der Pause drehte die Bülte-Sieben auf, ließ nach dem 13:15 (41.) aber nach (17:15/57.). Fast 17 Minuten gelang kein Tor. „Wir konnten im Rückraum nicht mehr durchwechseln“, sagte Bülte. Er ärgerte sich über ein „grobes Foul“ an Janine Große Westermann, die sich dabei verletzte. Am Ende spielte Sophia Bultmann im Rückraum. Nach dem 17:16 (58.) verpasste die HSG trotz Überzahl den Ausgleich. Bülte, der auf wichtige Spielerinnen verzichten musste, sprach von einer „Lernerfahrung“.

HSG: Lohmann, Krumminga – S. Bultmann (5 Treffer/davon 3 per Siebenmeter), Große Westermann (4), J. Schmidt (3), Schlamann (3), Feige (1), Entrup, M. Schmidt, Pannock, B. Schmidt, Israel

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