Fußball

SVD treibt Personalplanungen für die nächste Saison voran

Spielte schon mal in der ersten Mannschaft des SV Drensteinfurt und kehrt in den Kader zurück: Sven Grönewäller (links).
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Spielte schon mal in der ersten Mannschaft des SV Drensteinfurt und kehrt in den Kader zurück: Sven Grönewäller (links).

Während der Ball ruht, treiben die Verantwortlichen des SV Drensteinfurt die Personalplanungen voran. Viele Einheimische erhalten eine (zweite) Chance in der ersten Mannschaft der Fußballabteilung.

Drensteinfurt – Seit Ende Januar steht fest, dass Volker Rüsing und Daniel Stratmann in der Saison 2021/22 die erste Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt trainieren werden. Klar ist auch, dass es nach nur einem Jahr zurück in die Bezirksliga geht – auch wenn die Saison abgebrochen und nicht gewertet würde. Während der Ball ruht, treiben die Verantwortlichen die Personalplanungen voran. Viele Einheimische erhalten eine (zweite) Chance.

Das Trainerduo, das Oliver Logermann (zum Landesligisten BSV Roxel) beerbt, hat 26, 27 Spieler auf dem Zettel. „Mit denen planen wir für die Vorbereitung“, sagt Rüsing. Mit allen habe der 50-Jährige Kontakt aufgenommen. Was externe Zugänge betrifft, sei „noch nichts spruchreif“. Mit zwei Spielern sei Obmann Jan Wiebusch in Gesprächen (gewesen).

Vier A-Jugendliche stoßen zum Kader

Aus der eigenen A-Jugend und der zweiten Mannschaft werden etliche Akteure – zumindest vorerst – zum Kader stoßen. Aus der U19, die Rüsing aktuell coacht, nimmt er Sajaad Askari, Paul Scharbaum, Marten Klein und Henning Mühlsteff mit hoch. Askari ist in der Offensive einsetzbar, Scharbaum, der Bruder von Keeper Steffen Scharbaum, zentral im Mittelfeld, eventuell auch defensiv. Klein wäre ein Spieler für die linke Mittelfeldseite. „Er ist ein Linksfuß“, sagt Rüsing über den Sohn des neuen 1. Vorsitzenden Thomas Klein. Da der junge Drensteinfurter allerdings auch ein ambitionierter Schiedsrichter ist, sei unklar, inwieweit er Zeit als aktiver Fußballer hat. „Er macht öfter Lehrgänge usw. und soll die acht Wochen Vorbereitung im Sommer erst mal mitnehmen“, sagt Rüsing. Mühlsteff, Kapitän der A-Junioren, fühlt sich im defensiven Mittelfeld oder als Innenverteidiger am wohlsten.

Außerdem hat Rüsing eine Menge Spieler aus der Zweitvertretung (Kreisliga B), die er vor der U19 trainierte, kontaktiert. Sven Grönewäller, Sven Wiebusch, Jonas Rüsken, Lars Hülsmann, Tim Wiebusch, Philipp Ressler, Niklas Hörsken, Nico Weichenhain und Paul Bisping haben ihre Zusage gegeben. Valentin Kröger und Max Diepenbrock gehörten schon unter Logermann zum erweiterten Kader.

Bleibt Felix Schröter?

Verlassen werden den SVD Christoph Lübke, Diogo Castro, Daniel Ziegner (alle zum BSV Roxel), Tobias Brune (SG Sendenhorst), Yannick Niehues (Trainer B-Jugend SC Münster 08) und Martin Lambert (Westfalia Kinderhaus). Alexander Schulze-Geisthövel (zurück in den USA) und Raphael Northoff (berufsbedingt) stehen schon seit der Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Fraglich ist, ob Felix Schröter bleibt. Der junge Keeper hat laut Rüsing ein Angebot von einem A-Kreisligisten erhalten und überlegt noch. „Mit ihm muss ich noch mal reden. Es wäre schade, wenn er gehen würde“, sagt Rüsing.

Maximilian Schulze-Geisthövel wolle ein bisschen mehr machen als zuletzt. „Er hat sich beruflich verändert, könnte ein paar Einheiten mehr mitmachen und mehr Spielanteile bekommen“, sagt Rüsing. Der durchsetzungsstarke Angreifer wäre natürlich ein „Mann für die Startelf“. Steffen Scharbaum, Dennis Popil Falk Bußmann, Maximilian Groß, André Vieira Carreira, Leon van Elten, Leo Steinert und Markus Fröchte bleiben dem SVD ebenfalls erhalten. Fröchte habe zwar Gespräche mit seinem Heimatverein Fortuna Walstedde geführt, wird aber weiter für Drensteinfurt auflaufen.

Es wäre schon nicht verkehrt, wenn er öfter dazustoßen würde.

Volker Rüsing über Dennis Hoeveler

Auch Dennis Hoeveler, der zuletzt eine Pause einlegte, wird zum Kader gehören und könnte für die nötige Erfahrung auf dem Platz sorgen. „Wir müssen schauen, wie es beruflich bei ihm aussieht. Aber er hat Bock“, sagt Rüsing über den 35-Jährigen. Und: „Es wäre schon nicht verkehrt, wenn er öfter dazustoßen würde und am Wochenende spielen kann.“ Hoeveler könnte den jungen Leuten als „Führungsperson“ wichtige Tipps geben.

Mit seinem Trainerkollegen Daniel Stratmann tauscht sich Volker Rüsing „erst mal sporadisch“ aus. „Richtig planen können wir die Vorbereitung eh noch nicht. Wir wissen ja gar nicht, wann und wie es losgeht.“ In ein, zwei Monaten werde das Duo in die konkrete Planung einsteigen.

Zwei neue Ansprechpartner

Nach den Vorstandswahlen werden nun auch die neuen Sportlichen Leiter Uwe Heinsch und Bernd Drepper wichtige Ansprechpartner für Rüsing und Stratmann sein. Mit Drepper hat Rüsing schon Gespräche geführt. Und auch Heinsch kennt er schon lange. „Mit ihm habe ich selber Fußball gespielt“, erinnert sich der 50-Jährige an die Zeit, als er als 18-Jähriger in die erste Mannschaft des SVD kam.

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