Gruppen-Reitunterricht ab Montag möglich

Gruppen-Reitunterricht ist ab Montag möglich.
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Gruppen-Reitunterricht ist ab Montag möglich.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich zwar auf eine Verlängerung des Corona-Lockdowns bis vorerst 28. März geeinigt, stellen jedoch Lockerungen für den Sport in Aussicht. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit Sitz in Warendorf gibt den Vereinen einen Überblick.

Kreis Warendorf – Demnach sollen ab Montag, 8. März, und ab einer stabilen oder sinkenden Inzidenz von unter 100 wieder bis zu 20 Kinder (maximal 14 Jahre alt) beziehungsweise bis zu fünf Erwachsene aus zwei Haushalten im Freien gemeinsam kontaktfrei Sport treiben können. In Ländern mit einer Inzidenz von unter 50 dürfen es bis zu zehn Personen beziehungsweise 20 Kinder sein. Frühestens ab dem 22. März könnte auch in Innenräumen kontaktfreier Sport wieder möglich sein. Kontaktsport innen wie etwa Gruppenvoltigieren stellte die Kanzlerinnenrunde ab dem 5. April in Aussicht. Wie die Umsetzung der Beschlüsse in den einzelnen Bundesländern aussehen wird, entscheidet sich zeitnah. Dazu gehört auch die Frage, ob Reithallen als Innen- oder Außenraum betrachtet werden.

„Diese Beschlüsse sind ein Lichtblick für alle Reitschulen, Ausbilder und Reiter, denn ab der kommenden Woche darf wieder Gruppen-Reitunterricht stattfinden und gemeinsam trainiert werden, wenn es die regionale Lage erlaubt. Das ist für die Vereine, Betriebe und Schulpferde überlebenswichtig“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und weist darauf hin, dass es weiterhin unabdingbar ist, die regionalen Inzidenzwerte sowie die Vorgaben der Behörden zu beachten. „Auch wir Pferdesportler müssen weiterhin dazu beitragen, dass die Inzidenzwerte sinken und noch mehr Lockerungen möglich werden. Das heißt vor allem, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten“, betont Lauterbach.

Landesinzidenz zählt

Unklar war zunächst noch, ob die Inzidenzwerte für Landkreise und Städte oder Bundesländer gelten. Dies werde sich voraussichtlich in den einzelnen Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer klären. Die FN und die ihr angeschlossenen Landespferdesportverbände würden diese Informationen sichten und aufbereiten. „Aus unserer Sicht sind Reithallen wie Außenbereiche zu betrachten, da sie in der Regel gut belüftet und nicht mit Turnhallen vergleichbar sind“, sagt Lauterbach. In NRW orientieren sich die bei den Bund-Länder-Beratungen beschlossenen Öffnungsschritte grundsätzlich an der landesweiten Inzidenz. 

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