Deutschlandpokal-Turnier am 6. September in Rinkerode

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Gunter Albrecht

RINKERODE ▪ Während der Sportwoche richtet der SVR am Samstag, 6. September, zum nunmehr dritten Mal ein internationales Rollstuhl-Tischtennisturnier aus, an dem Spieler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und wahrscheinlich den Niederlanden teilnehmen werden. Die Verantwortlichen rechnen mit 50 Sportlern. Das Deutschlandpokal-Turnier beginnt um 10 Uhr, wird in beiden Rinkeroder Turnhallen ausgetragen und endet gegen 17 Uhr mit der Siegerehrung.

Die sicher bekannteste Spielerin aus Deutschland, Monika Sikora-Weinmann, hat ihre Teilnahme zugesagt. Sie ist mehrmalige Welt- und Europameisterin sowie Siegerin der Paralympics. Dem SVR ist es zudem gelungen, neben dem Bürgermeister der Stadt Drensteinfurt, Carsten Grawunder, in Eberhard Schöler den neunfachen Deutschen Meister und Vizeweltmeister als Schirmherrn zu gewinnen. Grawunder freut sich in seinem Grußwort, „dass in Rinkerode eine so hochkarätige Sportveranstaltung wie das Deutschlandpokal-Turnier stattfindet. Eine internationale Sportveranstaltung des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes, die sich im Jahr auf nur fünf Veranstaltungsorte verteilt, einer davon in Rinkerode. Das zeugt zum einen von einer guten sportlichen Infrastruktur in unserer Gemeinde, zum anderen aber auch von dem großen Engagement der Akteure des SV Rinkerode als Ausrichter dieses Turniers.“

Auch Schöler, 155-maliger Nationalspieler, ist voller Vorfreude. „Für die Spielerinnen und Spieler wird Gelegenheit geboten, sich miteinander zu vergleichen, alte Gegner und Freunde wiederzusehen und neue Bekanntschaften zu schließen. Solche Begegnungen wird man in guter Erinnerung behalten“, schreibt er in seinem Grußwort. „Als bemerkenswert empfinde ich, dass der ausrichtende Sportverein Rinkerode auf mehr als hundert Jahre ehrenamtliches Engagement für Sport zurückblicken kann. Kinder, Jugendliche, behinderte Sportler, Senioren und Hobbysportler sind dankbar dafür.“

Wie es dazu kam, dass der SVR erstmals ein internationales Rollstuhl-Tischtennisturnier austrug, schildert Burkhard Hessing, Leiter der rund 80 Mitglieder zählenden Tischtennisabteilung. „Seit über zehn Jahren sitzt unser Sportkamerad Gunter Albrecht nach einer nicht geglückten Rückenoperation im Rollstuhl. Auch in seiner neuen Lebenssituation hat er dem Tischtennissport die Treue gehalten und spielt heute für einen Verein im Ruhrgebiet in der 2. Bundesliga.“ In all den Jahren habe er den Kontakt zum Sportverein Rinkerode – er wohnt im Ort – aufrechterhalten, so Hessing. Vor vier Jahren fragte Albrecht an, ob der SVR im Rahmen der Neueröffnung der neuen Turnhalle ein großes Rollstuhl-Tischtennisturnier austragen könne. „Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen. Die Dankbarkeit der Teilnehmer war ein großes Geschenk für uns“, teilt Hessing mit. ▪ da

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