Fußball

So endeten die ersten Gruppenspiele beim Schlering-SVD-Cup in Drensteinfurt

Blieben mit dem SV Drensteinfurt im ersten Gruppenspiel ohne Gegentor: Sven Grönewäller und Alexander Pankok (von links, beim Kopfball). Grönewäller erzielte gegen Walstedde zwei Treffer. Max Tiggemann (rechts) hatte eine Chance für Fortuna. Foto: Kleineidam
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Blieben mit dem SV Drensteinfurt im ersten Gruppenspiel ohne Gegentor: Sven Grönewäller und Alexander Pankok (von links, beim Kopfball). Grönewäller erzielte gegen Walstedde zwei Treffer. Max Tiggemann (rechts) hatte eine Chance für Fortuna.

Gastgeber SV Drensteinfurt ist mit einem deutlichen Sieg in den Schlering-SVD-Cup gestartet. Die Mannschaft von Trainer Daniel Stratmann gewann das Derby gegen Fortuna Walstedde mit 4:0. Im ersten Spiel des Tages hatte der SV Rinkerode das Duell zweier A-Kreisligisten gegen Sendenhorst unglücklich mit 1:2 verloren.

SV Drensteinfurt – Fortuna Walstedde 4:0. Die einen hatten nur 14 Leute im Kader, die anderen extrem schwere Beine. Während den Drensteinfurter Fußballern zum Auftakt des 1. Schlering-SVD-Cups nur zwölf Feldspieler zur Verfügung standen, mussten die Walstedder die Zähne zusammenbeißen. Schließlich traten sie nach einem anstrengenden Trainingslager in Borken zum ersten Gruppenspiel im Sportzentrum Erlfeld an.

Trotz der am Ende deutlichen Niederlage war Fortunas Trainer Michael Tenbrink „phasenweise sehr zufrieden“. Seine Mannschaft sollte nicht nur hinten drin stehen und habe den Ball teilweise gut laufen lassen. Das Ergebnis sei etwas zu hoch ausgefallen. „Sie waren keine vier Tore besser“, sagte Tenbrink.

Auch Drensteinfurts Coach Daniel Stratmann betonte, dass die Walstedder sich gut verkauft hätten. „Unser Spiel war sehr gut – trotz der Temperaturen. Ich hätte aber gerne ein paar Tore mehr gesehen“, sagte er.

Doppelpack und halbe Miete

Für den SVD trafen Lars Hülsmann (29.), Sven Grönewäller (39.), der eingewechselte Raphael Northoff (85.) und erneut Grönewäller (87.). Stratmann freute sich an seinem Geburtstag (41 Jahre) über die vier Geschenke seines Teams – und die halbe Miete fürs Halbfinale.

Für den SVD geht es am Dienstag (27. Juli, 19 Uhr) mit dem zweiten Gruppenspiel gegen den TuS Ascheberg weiter. Die Fortunen treffen am Donnerstag (29. Juli) zur gleichen Zeit auf den A-Kreisligisten aus dem Kreis Coesfeld.

Derbys ohne Ende: 1. Schlering-SVD-Cup in Drensteinfurt

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Brüder-Duell

SV Rinkerode – SG Sendenhorst 1:2. Die Geschwister waren sich einig: Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Doch am Ende musste Janis Kraus seinem älteren Bruder Florian zum Sieg gratulieren. Durch einen späten Treffer von Stefan Nordhoff in der 87. Minute setzten sich die Sendenhorster Fußballer vor rund 120 Zuschauern knapp gegen Rinkerode durch.

Nicolas Rosendahl (von links) gewann mit der SG Sendenhorst gegen den SV Rinkerode, hier Alexander Kiel und Sebastian Schwack.

„Es war insgesamt kein gutes Spiel von uns. Ich kann mit der Leistung nicht zufrieden sein“, sagte SG-Spielertrainer Florian Kraus. Immerhin hätten sich die Sendenhorster „am Ende reingebissen“. Janis Kraus, Teil des Trainertrios beim SVR, ärgerte sich über die vergebenen Chancen vor der Pause. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und müssen führen“, sagte er. Im zweiten Durchgang sei die Luft raus gewesen. „Sendenhorst war etwas besser im Spiel.“

Viel Pech und spätes Gegentor

Marcel Brillowski, von Fortuna Walstedde zur SG gewechselt, hatte seine Elf in der 11. Minute in Führung geschossen. Nach einem vermeintlichen Schubser von Kraus an Aron Jakab zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, Dominik Grünhagel verwandelte souverän zum 1:1 (29.). Danach traf der SVR vor der Pause zwei Mal die Latte und kassierte spät das 1:2.

Die Sendenhorster können sich gerade mal 28 Stunden erholen. Sie sind schon an diesem Montag (26. Juli, 19 Uhr) wieder im Einsatz. Gegner im Derby ist GW Albersloh.

Ausführliche Berichte der beiden Spiele gibt es in der Montagsausgabe des Westfälischen Anzeigers (WA Drensteinfurt 26. Juli 2021).

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