Fußball

Zuschauermagnet: SV Rinkerode trifft wieder auf GW Albersloh

Zuletzt fand am 17. September 2019 in der Liga ein Derby zwischen dem SV Rinkerode, hier Luis Bertels (links), und GW Albersloh, hier Lukas Strohbücker, statt. Foto: Kleineidam
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Zuletzt fand am 17. September 2019 in der Liga ein Derby zwischen dem SV Rinkerode, hier Luis Bertels (links), und GW Albersloh, hier Lukas Strohbücker, statt.

Nachdem der FC Mecklenbeck seine erste Mannschaft aus der Kreisliga A2 zurückgezogen hatte, hat GW Albersloh (zuvor A1) den freien Platz eingenommen. Die Fußballer des SV Rinkerode freut das, kommt es doch zu zwei weiteren Derbys.

Rinkerode – So spielen die A-Ligen im Kreis Münster in zwei Zwölfer-Staffeln (A1 und A2) sowie einer 13er-Gruppe. Die drei Meister werden in einer Aufstiegsrunde die beiden Bezirksliga-Aufsteiger ermitteln. „Sofern es die Mannschaftszahl erlaubt, soll es ab 2022/23 wieder zwei A-Ligen geben“, teilt der Vorsitzende des FLVW-Kreises Münster, Norbert Krevert, mit. „Das hängt allerdings von der Anzahl der Absteiger aus der Bezirksliga ab, wie auch vom weiteren Verlauf der Pandemie.“ Eine detaillierte Auf- und Abstiegsregelung folgt.

GW Albersloh sei aus geografischen Gründen der erste Ansprechpartner für einen Wechsel in die A2 gewesen und habe dem Vorschlag nach kurzer Rücksprache mit der Mannschaft sofort zugestimmt, sagt Krevert. „Dem Kreis war es wichtig, den Wechsel im Einklang mit dem Verein durchzuführen. Daher gilt unseren Dank GW Albersloh für die Bereitschaft zum Staffelwechsel.“

Für Kuschel „ausgeglichenen Gruppe“

Für den SV Rinkerode und Trainer Sven Kuschel sind „nicht viele Unbekannte“ in der Staffel A2. „Wir freuen uns natürlich, dass ein Derby hinzugekommen ist. Das ist natürlich sowohl in Rinkerode als auch in Albersloh ein Zuschauermagnet“, sagt Kuschel. Er spricht von einer „alles in allem ausgeglichenen Gruppe, wobei drei, vier oben angreifen werden“. Dazu zählen die Warendorfer SU und Wacker Mecklenbeck.

Wie schon im Frühjahr bei der Saisonannullierung bekannt gegeben, erfolgen Staffelwechsel zur neuen Saison nur dann, wenn Mannschaften sich zurückziehen und freiwillig eine Liga tiefer spielen wollen. „Diese Option hat der FC Mecklenbeck fristgerecht bis zum 30. Juni gezogen. Der FC möchte nach kurzfristigen Abgängen von Spielern und des Trainers freiwillig eine Liga tiefer spielen und kämpft in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga B3 um Tore und Punkte“, so Krevert. Ansonsten bleiben die B-Ligen – dort tritt der SV Drensteinfurt II an – unangetastet. Lediglich in den C-Ligen mit dem SVD III und dem SV Rinkerode II gibt es Ergänzungen durch Neumeldungen. „Die Zuteilungen dieser Vereine befinden sich in der finalen Abstimmung mit dem Kreisfußballausschuss“, sagt Krevert. Er bedankt sich beim Vorsitzenden des Kreisfußballausschusses, Helmut Thihatmar, der federführend für die Einteilungen verantwortlich ist.

Kreisfußballkonferenzen

Die kompletten Staffeln, die neuen Teams sowie aktuelle Regeländerungen und alle anderen Themen, die für die neue Saison von Bedeutung sind, präsentiert der FLVW-Kreis Münster am Donnerstag, 22. Juli, während einer virtuellen Kreisfußballkonferenz. Die Frauen tagen am 26. Juli ebenfalls online. „Die Einladungen werden in Kürze versendet“, so Krevert.

Staffeleinteilung 2021/22

Kreisliga A1 (12 Mannschaften): SV BW Beelen, SC DJK Everswinkel, SC Hoetmar, TSV Handorf, FC Greffen, SG Sendenhorst, SC Füchtorf, SV Ems Westbevern, VfL Sassenberg, Warendorfer SU II, BSV Ostbevern, SC Münster 08 II

Kreisliga A2 (12 Mannschaften): SG Selm, SV Herbern II, Warendorfer SU, SV Davaria Davensberg, TuS Ascheberg, VfL Wolbeck II, SV Rinkerode, SV BW Aasee II, DJK Wacker Mecklenbeck, SC BW Ottmarsbocholt, TuS Hiltrup II, DJK GW Albersloh

Kreisliga A3 (13 Mannschaften): SC Westfalia Kinderhaus II, SV Fortuna Schapdetten, SV SW Havixbeck, TuS Altenberge II, SV GS Hohenholte, FC Münster 05, SC Nienberge, DJK SV Mauritz, Eintracht Münster, BSV Roxel II, 1. FC Gievenbeck II, SC BG Gimbte, TuS Saxonia Münster

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