SVD-Vorsitzender Klein: „Naturrasenplatz ist keine Lösung des Problems“

Der „Grascheplatz“ ist in einem schlechten Zustand.
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Der „Grascheplatz“ ist in einem schlechten Zustand.

„Mit Verwunderung“ hat der 1. Vorsitzende des SV Drensteinfurt, Thomas Klein, darauf reagiert, dass das Projekt „Neuer Kunstrasen im Erlfeld“ infrage gestellt wird.

Drensteinfurt – Nach dem Bericht der Stadtverwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt hat er in einem Schreiben an den Bürgermeister Carsten Grawunder und den Fachbereichsleiter Christoph Britten auf die „absolute Dringlichkeit eines weiteren Kunstrasenplatzes“ im Stewwerter Sportzentrum hingewiesen.

Der SVD betreut aktuell über 300 Kinder und Jugendliche, die in 16 Teams (U6 bis U19) am Spielbetrieb teilnehmen. „Hinzu kommen die Bambini, welche noch nicht als Mannschaften an den Start gehen. Gerade hier verzeichnen wir einen enormen Zulauf, auch aufgrund der neuen Baugebiete“, so Klein. „Es sollte auch im Interesse der Stadt sein, dass den jungen Familien, die nach Drensteinfurt gezogen sind, ein gut aufgestellter Sportverein mit ansprechenden Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung steht.“ Neben den Nachwuchsteams gibt es drei Senioren- und zwei Altherrenmannschaften, „die ebenfalls ein Recht auf Platznutzung beanspruchen“.

Wir haben eine Spielfläche an bester Stelle mit einer Flutlichtanlage, die nicht genutzt werden kann. Das ist doch absurd.

Thomas Klein

In den Sommermonaten sei das alles kein großes Problem, da das Erlfeld ausreichend Nebenflächen zum Trainieren biete. Anders sehe es allerdings in den Herbst- und Wintermonaten aus. „Hier steht spätestens ab Eintritt der Dunkelheit nur noch der vorhandene Kunstrasenplatz als Trainingsstätte zur Verfügung“, schreibt der Vorsitzende und betont: Der sogenannte „Grascheplatz“ sei aufgrund der Verletzungsgefahr – gerade bei schlechter Witterung – nicht nutzbar. „Wir haben also eine Spielfläche an bester Stelle mit einer Flutlichtanlage, die nicht genutzt werden kann. Das ist doch absurd.“

Naturrasenplatz für Klein keine Lösung

Auch ein neuer Naturrasenplatz sei keine Lösung des Problems. „Zum einen ist ein Naturrasenplatz bei entsprechender Beanspruchung und schlechter Witterung in den Wintermonaten ab einem gewissen Zeitpunkt ebenfalls unbespielbar. Zum anderen, so denke ich, verfügt dieser neue Platz nicht über eine Flutlichtanlage“, so Klein. Der Verein bittet die Stadt daher aus den genannten Gründen noch einmal eindringlich, an dem Projekt „neuer Kunstrasen“ festzuhalten.

1. Vorsitzender des SV Drensteinfurt: Thomas Klein.

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