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Spitzenreiter der Bezirksliga 7 sorgt überall für Bestwerte

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Von: Matthias Kleineidam

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Abschied als Meister? Verteidiger Lamine Kourouma, hier beim Spiel in Drensteinfurt, wechselt im Sommer vom SVW Soest zu Oberligist Hammer SpVg. Foto: Kleineidam
Abschied als Meister? Verteidiger Lamine Kourouma, hier beim Spiel in Drensteinfurt, wechselt im Sommer vom SVW Soest zu Oberligist Hammer SpVg. © Kleineidam

In der Fußball-Bezirksliga 7, in der der SV Drensteinfurt spielt, läuft alles nach Plan. 128 Spiele sollten bis zur Winterpause ausgetragen sein, nur zwei fielen aus. Und das nicht etwas Corona-bedingt, sondern weil die Plätze nicht bespielbar waren. Der WA hat Wissenswertes zusammengetragen.

Drensteinfurt – Bevor am 6. Februar der letzte Spieltag der Hinserie stattfindet, sollten die Begegnungen zwischen dem SC Sönnern und dem TuS Freckenhorst sowie zwischen der Hammer SpVg II und dem SV Neubeckum an diesem Sonntag (30. Januar) nachgeholt werden. Die Partie in Hamm findet statt, die in Sönnern ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes erneut abgesagt.

Der SV Drensteinfurt ist bislang gut durchgekommen – wenn man das Sportliche außen vor lässt. Denn mit zwölf Punkten aus 15 Spielen läuft das Team Gefahr, nach genau zehn Jahren in die Kreisliga zurückzukehren. Der WA hat Wissenswertes aus der Bezirksliga 7 zusammengetragen.

Heimmacht

Acht Spiele, acht Siege, 35:4 Tore: Der souveräne Herbstmeister SV Westfalia Soest hat auf eigenem Platz nicht einen Punkt abgegeben. Ebenfalls daheim ungeschlagen ist die SG Telgte mit 19 Punkten aus sieben Partien. Lediglich eine Heimniederlage kassierten der SuS Cappel, SW Hultrop und RW Westönnen – alles Teams aus dem Kreis Soest. Drei Niederlagen in sieben Spielen musste der SVD hinnehmen. Acht Punkte reichen nur zum drittletzten Platz in der Heimtabelle.

Auswärtsmacht

Auch auf fremdem Platz war Soest nicht zu schlagen. Die makellose Bilanz: 21 Zähler aus sieben Spielen – dazu nur zwei Gegentore. Mithalten kann lediglich der TuS Freckenhorst, der nur einmal auswärts verlor. Die Auswärtsbilanz der Drensteinfurter ist richtig schwach. Magere vier Punkte holte das Team unter dem Trainerduo Volker Rüsing/Daniel Stratmann.

Höchster Sieg

Zwei Mannschaften schafften vor der Winterpause 7:0-Siege: natürlich der SVW Soest (gegen den Tabellenzehnten VfL Wolbeck) und Germania Lohauserholz (gegen Schlusslicht BW Sünninghausen).

Die meisten Siege

Na klar! Soest (15).

Die wenigsten Siege

Die zweite Mannschaft des Oberligisten Hammer SpVg und Sünninghausen entschieden gerade mal zwei Spiele für sich.

Starke Serien

Neben dem Tabellenführer aus Soest überzeugte Telgte. Sieben Spiele nacheinander blieb die SG ungeschlagen. Lohauserholz verlor die ersten sechs Partien nicht.

Beste Abwehr

Nur sechs Gegentore in 15 Spielen sind beeindruckend. Im Schnitt kassierten die Soester also lediglich alle 225 Minuten einen Treffer.

Weiße Weste

Auch hier keine Überraschung: Neunmal spielte der SVW zu null. Im Oktober klingelte es nicht einmal im Kasten der Soester. Insgesamt blieb die Mannschaft um Keeper Lukas Kasparek sogar 631 Minuten am Stück ohne Gegentor, also sieben Stunden.

Beste Offensive

64 Tore hat der SVW Soest erzielt. Der TuS Freckenhorst folgt mit gehörigem Abstand (41). Im Gebiet des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) steht das Team von Trainer Ibou Mbaye damit aber nur auf Platz 86. Angeführt wird die Liste vom B-Ligisten SpVgg Horsthausen II mit 101 Toren in 14 Partien. Immerhin reicht es für die Soester in der Wertung der westfälischen Bezirksligisten zu Rang zwei hinter dem Kiersper SC (79 Treffer in 15 Partien).

Torjäger

Mario Jurss ist der Schrecken aller Gegner. 39 Prozent der Soester Treffer gehen auf sein Konto. Mit 25 Buden führt der junge Soester die Torschützenliste deutlich vor Davin Wöstmann an. Der Angreifer des SV Neubeckum kommt auf 16 Treffer. Beim SV Drensteinfurt haben fünf Spieler jeweils drei Tore erzielt. Ein Torjäger fehlt den Stewwertern also.

Besonderes Spiel

Der SVD hat zwar nicht so viele positive Erinnerungen an die Hinserie. Doch ein gutes Ende hatte das völlig verrückte Kellerduell am 8. Oktober mit Liesborn. Die Drensteinfurter lagen 1:3 zurück und gewannen 5:4. „Unfassbar, das ist der Hammer“, sagte der damalige Trainer Daniel Stratmann: „Das Spiel war einfach geil.“

--- Die Tabelle ---

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