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Der SV Drensteinfurt muss im Test „den inneren Schweinehund“ überwinden

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Von: Karsten Steenbrede

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Julian Vogt (links), hier im Trikot des SV Rinkerode, steht dem SVD noch nicht zur Verfügung.
Julian Vogt (links), hier im Trikot des SV Rinkerode, steht dem SVD noch nicht zur Verfügung. © Kleineidam

Eine Woche nach dem 1:1-Unentschieden gegen die DJK Vorwärts Ahlen steht für den SV Drensteinfurt das nächste Testspiel gegen einen ambitionierten A-Kreisligisten auf dem Vorbereitungsplan. 

Drensteinfurt - Bereits um 13 Uhr ist der VfL Mark am Sonntag zu Gast „Im Erlfeld“. Im Vorfeld hatten SVD-Coach Thorsten Heinze, der auf seinen ehemaligen Verein trifft, und Trainerkollege Kevin Schulzki überlegt, die Begegnung wegen der angekündigten Hitzewelle zu verkürzen. „Aber so schlimm soll es Sonntag ja noch nicht werden. Deshalb spielen wir ganz normal über die volle Distanz“, sagt Schulzki.

Während Thorsten Heinze noch bis Samstag im Urlaub weilt, übernimmt Co-Trainer Andre Budde derzeit alleine das Training und bereitet die Stewwerter auf ein Duell auf Augenhöhe vor. „Mark hat jedes Jahr eine gute Mannschaft zusammen, weil sie kaum Abgänge zu verzeichnen haben. Sie sind ein sehr guter Kreisligist, der das Zeug zum Aufstieg hat.“

Personell sieht die Lage bei den Gastgebern nicht rosig aus, denn mit den verletzten und sich im Urlaub befindenden Akteuren könnte der SVD eine gesamte Mannschaft aufs Feld schicken. Nur zehn bis zwölf Spieler hat Budde zu den Übungseinheiten unter der Woche zusammen und auch am Sonntag wird sich die Mannschaft fast von selbst aufstellen.

Benasaid und Vogt sind noch nicht dabei

„Es sieht wie letzte Woche aus, zwei Spieler kommen zurück in die Mannschaft, aber dafür sind zwei weg in den Urlaub“, so Budde. Auch die beiden Neuzugänge Issam Benasaid (SV Davaria Davensberg) und Julian Vogt (SV Rinkerode) werden noch nicht mit von der Partie sein. „Julian ist im Urlaub und Issam liegt mit seiner Coronaerkrankung noch flach.“

Ausreden will Andre Budde gegen den VfL Mark aber nicht gelten lassen und hat die schwächere zweite Halbzeit aus dem vergangenen Test gegen Ahlen am Dienstagabend beim Training klar angesprochen.

Konditionell sieht er das Team noch nicht bei 100 Prozent, erwartet jedoch, dass sich seine Spieler ihre volle Leistungsfähigkeit in den kommenden Wochen erarbeiten. „Ich würde am liebsten auch nur pöhlen, aber so läuft die Vorbereitung nun einmal nicht“, weiß der Co-Trainer.

„Wir müssen den inneren Schweinehund überwinden, viel laufen und die Zweikämpfe gewinnen. Dafür geben wir diese Woche beim Training ordentlich Gas und dann hoffe ich, dass wir die gute Leistung aus dem letzten Spiel wenigstens über 70 Minuten zeigen.“

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