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Der SV Drensteinfurt muss einen „richtig schlechten Saisonstart“ verhindern

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Von: Rainer Gudra

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Maximilian Groß und der SV Drensteinfurt müssen sich am Sonntag gegen Hultrop für den ersten Saisonsieg so richtig reinhängen.
Maximilian Groß und der SV Drensteinfurt müssen sich am Sonntag gegen Hultrop für den ersten Saisonsieg so richtig reinhängen. © Frank Bruse

Für den SV Drensteinfurt wird es in der Fußball-Bezirksliga (7) schon ein bisschen ernst – auch wenn an diesem Sonntag erst der dritte Spieltag auf dem Programm steht.

Drensteinfurt - Deshalb möchte Spielertrainer Thorsten Heinze auch noch nicht von einer richtungweisenden Partie sprechen, für die sich SW Hultrop am Sonntag vorstellen wird. „Es ist schwer zu sagen, aber was sicher ist: Einer von uns beiden wird einen richtig schlechten Saisonstart haben. Natürlich hoffen wir, dass nicht wir es sind“, sagt Heinze.

Für den SVD wird es nicht einmal ein richtiges Heimspiel werden, denn wegen des Trabrenntages im Erlfeld wird erst um 17.15 Uhr in Rinkerode angestoßen.

Die Gäste aus Lippetal sind ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Punkterunde gestartet und werden – wie auch Drensteinfurt – im erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten erwartet. „Mit den ersten beiden Gegnern hatten sie aber ordentliche Brocken vor der Brust, deshalb stehen sie noch einen Tacken schlechter da als wir“, sagt Heinze. Die Schwarz-Weißen waren zum Auftakt mit 0:7 in Ostinghausen unterlegen und verloren das erste Heimspiel gegen ASK Ahlen mit 0:5. „Und wir durften gegen Neubeckum nicht verlieren und mussten es auch in Wiescherhöfen nicht“, trauert der SVD-Trainer vergebenen Chancen und ein wenig dem Spielglück nach. Das fehlte auch am Donnerstag bei der 6:7-Pokalniederlage (2:2) nach Elfmeterschießen beim Ligakonkurrenten BW Beelen. Da hätten eigentlich 90 Minuten zum Weiterkommen reichen müssen, doch der Doppelpack von Lars Bußmann war einfach ein zu geringer Ertrag aus einer Reihe von Chancen.

Heinze vermisst einen 30-Tore-Knipser

Das Spiel sei abgehakt, sagt Heinze, allerdings habe es gezeigt: Vorne fehlt noch was. „Lars ist ein guter Stürmer, der den Ball festmacht, sich reinhaut und Torchancen hat. Aber so ein Knipser, der 30 Buden in der Saison macht, der fehlt uns irgendwie – da muss er sich noch beweisen“, sagt Heinze.

Bußmann wird am Sonntag das letzte Mal fehlen, weil er eine Vier-Spiele-Sperre aus dem vorletzten Spiel der vergangenen Saison mit in die neue Spielzeit genommen hatte. Die personelle Lage hat sich etwas entspannt – schon daran abzulesen, dass neben dem Angreifer und dem langzeitverletzten Alexander Pankok (Kreuzbandriss) „nur“ noch drei Spieler fehlen werden: Philipp Ressler kuriert weiter seinen Muskelbündelriss aus der Vorbereitung aus, Andre Vieira Carreira macht Urlaub, und Leo Steinert ist krank.

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