Fußball

Drei Trainer und sieben Spieler gehen: Time to say goodbye beim SVD

Es war Zeit beim SV Drensteinfurt, Spielern und Trainern Auf Wiedersehen zu sagen: Obmann Jan Wiebusch (links) und der Sportliche Leiter Uwe Heinsch (2.v.l.) verabschiedeten vor dem Abschlusstraining (hockend von links) Coach Oliver Logermann, Yannick Niehues, Co-Trainer Marcel Bonnekoh, SVD-II-Coach Dominik Heinsch, Felix Schröter, Christoph Lübke und Daniel Ziegner sowie (mittlere Reihe, von links mit Schal) Tobias Brune, Diogo Castro und Martin Lambert. Foto: Kleineidam
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Es war Zeit beim SV Drensteinfurt, Spielern und Trainern Auf Wiedersehen zu sagen: Obmann Jan Wiebusch (links) und der Sportliche Leiter Uwe Heinsch (2.v.l.) verabschiedeten vor dem Abschlusstraining (hockend von links) Coach Oliver Logermann, Yannick Niehues, Co-Trainer Marcel Bonnekoh, SVD-II-Coach Dominik Heinsch, Felix Schröter, Christoph Lübke und Daniel Ziegner sowie (mittlere Reihe, von links mit Schal) Tobias Brune, Diogo Castro und Martin Lambert.

Früher lief im Erlbad jeden Abend „Time to say goodbye“. Wenn das Lied aus den Lautsprechern ertönte, wussten die Besucher, gleich ist Feierabend im Freibad. Der Welthit des italienischen Sängers Andrea Bocelli hätte perfekt zur abschließenden Trainingseinheit der SVD-Fußballer auf der benachbarten Sportanlage gepasst. 

Drensteinfurt – Denn es war Zeit, Auf Wiedersehen zu sagen. Uwe Heinsch, seit drei Monaten Sportlicher Leiter der Fußballabteilung, und Obmann Jan Wiebusch verabschiedeten stellvertretend für den Verein drei Trainer und sieben Spieler.

„Ihr habt aktiv dazu beigetragen, dass der SVD in den vergangenen Jahren so erfolgreich gewesen ist“, lobte Heinsch und wünschte den zahlreichen Abgängen „alle Gute für die Zukunft“. Die Tür für eine Rückkehr stehe offen. „Es gibt immer ein Zurück zum SVD“, sagte Heinsch.

Ihr habt aktiv dazu beigetragen, dass der SVD so erfolgreich gewesen ist.

Uwe Heinsch

Als Erstes richtete der Sportliche Leiter ein paar Worte an Oliver Logermann. Der heute 36-Jährige war Anfang 2012 als Spieler zu den Drensteinfurtern gewechselt und unter Coach Ivo Kolobaric in der gleichen Saison in die Bezirksliga aufgestiegen. Danach war der Münsteraner spielender Co-Trainer, seit 2017 Chefcoach. Sein größter Erfolg mit der ersten Mannschaft war der Aufstieg in die Landesliga im vergangenen Jahr. „Der nächste Winter kommt bestimmt“, sagte Heinsch und überreichte Logermann einen Schal des SVD in den Vereinsfarben Rot und Schwarz sowie ein westfälisches Flachgeschenk für ein Abschlusstreffen der ersten Mannschaft an diesem Samstag im Stewwerter Schlossbistro. Logermann wechselt als Trainer zum BSV Roxel.

Leistungsträger verlassen den Club

Mit zum Landesligisten nimmt er drei Leistungsträger. Daniel Ziegner war vier Jahre beim SVD, Christoph Lübke und Diogo Castro liefen seit 2019 für das Team auf. In der Aufstiegssaison stellte Castro seine Qualitäten als Torjäger unter Beweis und erzielte in 19 Bezirksliga-Spielen 20 Tore. Lübke und Kapitän Ziegner kamen 17 Mal zum Einsatz. Auch in der annullierten Spielzeit 2020/21 gehörten alle drei zur Stammformation.

--- Kurze Landesliga-Saison des SVD ---

Yannick Niehues, den es als Spieler zu Concordia Albachten und als U16-Trainer zum SC Münster 08 zieht, verlässt den SVD nach sieben Jahren. Tobias Brune kehrt nach vier Jahren zur SG Sendenhorst zurück. Martin Lambert kam gerade mal auf fünf Meisterschaftsspiele für die Stewwerter, er wechselt zu Westfalenligist Westfalia Kinderhaus.

26 Jahre im Verein

Verabschiedet wurden auch drei Eigengewächse. Dominik Heinsch, der viele Jahre in der ersten Mannschaft spielte und seit dem Herbst 2019 Spielertrainer der Zweitvertretung war, tritt berufsbedingt kürzer und schließt sich als Spieler dem B-Kreisligisten Wacker Mecklenbeck III an. „Er ist seit 26 Jahren im Verein“, sagte Vater Uwe Heinsch. Marcel Bonnekoh, jahrelang Jugendcoach und zuletzt vier Jahre Co-Trainer der Ersten, ist neuer Chefcoach beim benachbarten A-Ligisten TuS Ascheberg. „Den Schritt kann ich verstehen, die Chance muss man wahrnehmen“, sagte Heinsch. Außerdem verlässt Felix Schröter seinen Heimatclub. Der junge Keeper versucht sein Glück beim A-Ligisten TuS Hiltrup II.

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