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Spiel verlegt: Darum kommt die Bitte des Spitzenreiters der HSG nicht ungelegen

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Von: Matthias Kleineidam

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Fällt verletzt aus: Julia Bultmann von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt laboriert an einem Bänderriss im Fuß. Foto: Siemund
Fällt verletzt aus: Julia Bultmann von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt laboriert an einem Bänderriss im Fuß. © Kay Siemund

Zugegeben: Im Vergleich zur Corona-Zwangspause, die für die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt eineinhalb Jahre dauerte, ist die aktuelle Unterbrechung in der Liga lächerlich. Trainer Jochen Bülte und seinem Team kommt sie trotz des guten Saisonstarts nicht gerade ungelegen.

Drensteinfurt – Zuletzt war die Spielgemeinschaft am Tag der Deutschen Einheit im Einsatz. Der 21:15-Erfolg bei der DJK SV Mauritz war der dritte Sieg im vierten Saisonspiel. Eigentlich sollte am kommenden Sonntag die schwere Aufgabe vor eigenem Publikum gegen Preußen/Borussia Münster folgen. Doch die Begegnung mit dem Spitzenreiter, der als einziges Team der Kreisliga Staffel 2 Münsterland noch nicht verloren hat, ist verlegt worden. Neuer Termin ist Dienstag, 9. November (19.30 Uhr) – eigentlich ein Trainingsabend.

Die Gäste haben darum gebeten, das Spiel zu verschieben. „Preußen/Borussia hat wohl keine Leute“, sagt Bülte. Für den Coach ist es selbstverständlich, dem Wunsch des Gegners nachzukommen. „Weil wir so lange Corona-Pause hatten, sollte es kein Thema sein, dass man umlegt, damit man spielen kann“, sagt er.

Bänderriss

Dass die Herbstpause nun vier statt drei Wochen dauert, stört Bülte nicht groß. „Es lief ja zuletzt ganz gut, aber dadurch, dass Julia Bultmann sich verletzt hat, ist das alles nicht so schlimm. Das ist Zeit, die sie ganz gut nutzen kann, um den Heilungsprozess zu forcieren.“ Bultmann hat sich einen Bänderriss im Fuß zugezogen.

Das Training der HSG-Frauen läuft in den Ferien wie üblich ab. „Wir ziehen komplett durch. Die Einheiten sind genauso, als wenn wir spielen würden“, berichtet Bülte. Neben dem Angriffs- und Abwehrspiel gelte es, sich läuferisch zu verbessern.

Die nächsten Aufgaben

Für die HSG geht es nach einer dann vierwöchigen Pause am Samstag, 30. Oktober (16 Uhr), mit dem Spiel beim Tabellenzweiten SV Borussia Darup in Nottuln weiter. Zwei Tage vor dem Duell mit dem aktuellen Primus aus Münster kommt es am Sonntag, 7. November (16 Uhr), in der Ascheberger Halle noch zum Aufeinandertreffen mit dem TV Friesen Telgte. Insgesamt haben die HSG-Frauen vor Weihnachten noch acht Aufgaben zu bewältigen.

Die reguläre Saison mit 16 Spielen pro Team endet bereits am 20. Februar. Danach dürfte es eine Auf- und eine Abstiegsrunde geben. „Davon gehe ich aus. Aber wie sich das genau gestaltet, weiß ich nicht“, sagt Jochen Bülte, der sich damit „überhaupt noch nicht beschäftigt“ hat.

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