Coronavirus trifft auch Radsport: Münsterland Giro abgesagt

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Münster – Veranstalter und Organisatoren bedauern diese Absage zutiefst: Der 15. Sparkassen Münsterland Giro wird nicht in diesem Jahr stattfinden und auf den 3. Oktober 2021 verschoben.

„Das Coronavirus trifft auch den Radsport hart, doch Vorrang habe letztendlich die Gesundheit aller Beteiligten“, heißt es von der Veranstaltergemeinschaft mit der Stadt Münster, den vier münsterländischen Landkreisen und dem Bürgermeister aus Enschede. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe sagt: „Das Verschieben des Giros ist aus unserer Sicht die einzig denkbare Option.“ Eine „professionelle Planungssicherheit dieses Klassikers“ sei nicht mehr gegeben.

Der Münsterland Giro hätte mit dem Profistart im niederländischen Enschede durch die Kreise Coesfeld und Borken geführt. Die Absage von Deutschlands zweitgrößtem Radsportevent betrifft nicht nur 200 internationale Spitzenprofis und 4500 Jedermänner. Auch für 300 000 Fans entlang der Strecke habe der Schutz vor der Infektionsgefahr Priorität. Darüber hinaus wollen die Veranstalter 2000 freiwillige Helfende, unzählige Einsatz- und Rettungskräfte sowie viele Dienstleister nicht dem Ansteckungsrisiko aussetzen.

Alternative Konzepte, wie ein Start nur für die Jedermänner oder die Profis, hätten keine realistische Option geboten, da auch in diesen Fällen der Gesundheitsschutz aller Beteiligten keineswegs gewährleistet sei. Die bereits angemeldeten Teilnehmer der Jedermannrennen würden über Erstattungsmöglichkeiten des Startgeldes informiert.

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