Fußball

Bis zur erneuten Zwangspause: Heinsch hatte gutes Gefühl

Trainer und Spieler: Dominik Heinsch (rechts) vom SV Drensteinfurt II.
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Trainer und Spieler: Dominik Heinsch (rechts) vom SV Drensteinfurt II.

Die zweite Mannschaft des SV Drensteinfurt hätte an diesem Donnerstag und am Dienstag gegen den SV Südkirchen und GW Amelsbüren spielen sollen. Spielertrainer Dominik Heinsch hatte vor den beiden Nachholspielen in der Kreisliga B3 Münster ein gutes Gefühl.

Drensteinfurt - Vier Siege aus sechs Saisonspielen können sich sehen lassen. Zwar stehen die SVD-Reservefußballer damit nur auf Platz acht. Das liegt aber in erster Linie daran, dass die Tabelle aufgrund mehrerer Spielabsagen verzerrt ist. Spitzenreiter VfL Senden II (21 Punkte) hat schon neun Partien absolviert, der Werner SC II (12) erst fünf. Mit zwei Siegen hätten die Drensteinfurter einen großen Satz im Ranking machen und auf Platz zwei klettern können. Doch der Fußball- und Leichtathleik-Verband Westfalen (FLVW) stellt Spielbetrieb in allen kreislichen und überkreislichen Jugend- und Amateurspielklassen vorerst ein. Der WA sprach nach dem 2:1-Erfolg gegen Albachten II mit SVD-Coach Dominik Heinsch.

Mit der bisherigen Ausbeute kannst du gut leben, oder?
Ja, ich bin mehr als zufrieden. Wir haben im Schnitt zwei Punkte pro Spiel geholt. Am Sonntag bin ich überrascht gewesen vom Team.
Was ist möglich für euch in dieser Saison?
Bewerten kannst du die aktuelle Saison noch nicht wirklich. Momentan gibt es sehr viel Wettbewerbsverzerrung. Andere Mannschaften haben drei Spiele mehr als wir. Auf jeden Fall wollen wir deutlich besser abschneiden als letzte Saison (Tabellenelfter/Anmerkung der Redaktion). Da sind wir auf einem guten Weg. Ich bin sehr zuversichtlich, dass noch mehr gehen kann. Unter die ersten fünf sollten wir schon kommen, denke ich.
Gegen Albachten standen gerade mal zwölf Spieler zur Verfügung, darunter einer aus der dritten Mannschaft und einer von den Alten Herren. Wäre die personelle Situation vorerst so geblieben?
Ja. Verständlicherweise sind viele Spieler zuletzt nicht gekommen, darunter wichtige Spieler. Vier stehen wegen der aktuellen Situation vorläufig nicht zur Verfügung.
Wie geht es dem Spieler, der an Covid-19 erkrankt war?
Er sagte mir, er habe sechs Kilogramm abgenommen. Aber ansonsten geht es ihm wieder ganz gut. Seine Quarantäne ging, glaube ich, bis Donnerstag vergangener Woche. Er arbeitet auch wieder.
Hättest du nach der Verletzung wieder auf dem Platz mitgewirkt?
Ich hätte ja jetzt wieder ran gemusst, weil wir so wenige gewesen wären. Es hat auch Bock gemacht in den drei Spielen, in denen ich dabei war. Ich war gefühlt lange raus.
Vor allem vorne drückt der Schuh. Neun Tore in sechs Spielen sind nicht gerade viel.
Das stimmt. Ich hatte echt Bedenken am Sonntag, weil Paul (Bisping) nicht da war und wir keinen echten Stürmer hatten. Lars (Hülsmann) hat es megagut gemacht, keine Frage, und auch ein Tor erzielt, aber mit Paul wäre es einfacher für uns geworden.

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