Fußball

Coach Logermann stellt die Neuzugänge des SV Drensteinfurt vor

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Mit dieser Mannschaft startet Bezirksligist SV Drensteinfurt in die Saison 2019/2020: (hintere Reihe von links) Dennis Hoeveler, Maximilian Groß, Falk Bußmann, Patrick Günner, Daniel Ziegner, Markus Fröchte und Eric Schouwstra, (mittlere Reihe von links) Tobias Brune, Paul Bisping, Diogo Castro, Leon van Elten, Tim Bothen, Christoph Lübke, Coach Oliver Logermann, Co-Trainer Marcel Bonnekoh und Betreuer Andreas Krenz sowie (untere Reihe) Robin Wichmann, Valentin Kröger, Leon Töns, Steffen Scharbaum, Christopher Kemper, Tobias Kofoth, Dennis Popil, Yannick Niehues und Alexander Pankok. Philipp Ressler, Maximilian Schulze-Geisthövel und André Vieira Carreira fehlen.

Drensteinfurt – Mit sechs externen Neuzugängen und vier Spielern, die für die A-Jugend des Vereins und größtenteils auch schon für die erste Mannschaft aufgelaufen sind, gehen die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt in die neue Saison. Trainer Oliver Logermann stellt die Neuzugänge vor.

Steffen Scharbaum

„Ich habe einen super ersten Eindruck. Man merkt auf jeden Fall, dass er schon mal höher gespielt hat“, sagt Logermann über den 22 Jahre jungen Torwart, der vom Regionalligisten SG Wattenscheid 09 zum SVD gewechselt ist und vorher für Borussia Mönchengladbach in der Junioren-Bundesliga aufgelaufen war. „Integriert ist er sowieso direkt, weil er aus Drensteinfurt kommt und viele Leute kennt. Er bringt am Fuß eine ganze Menge mit, spricht sehr viel mit den Jungs hinten und ist eine Riesenverstärkung – wobei wir natürlich noch einen anderen guten Torwart haben.“

Christoph Lübke

„Das ist ein Riesen-Glücksgriff für uns“, sagt Logermann über den Zugang vom Rather SV. Vom Polizisten (27 Jahre) erwartet der Coach, „dass er direkt eine Führungsrolle einnimmt bei uns mit den Qualitäten, die er hat“. Lübke, der erst wenige Einheiten beim SVD absolviert hat, sei sehr ehrgeizig und werde den Drensteinfurtern enorm weiterhelfen.

Diogo Castro

Auch er sei eine „absolute Führungspersönlichkeit“, so Logermann über den 28-Jährigen, der vom TuS Hiltrup gekommen ist. „Er ist ein ganz anderer Stürmertyp als Brügge (Anmerkung der Redaktion: Marvin Brüggemann/zurück zu Westfalia Vorhelm). Auch wenn er schon ein paar Buden gemacht hat in der Vorbereitung – er ist nicht unbedingt der klassische Torjäger, aber sehr laufstark. Er arbeitet sehr viel für die Mannschaft und geht voran.“

Tim Bothen

„Man sieht, dass er in der Westfalenliga gespielt und eine Menge Erfahrung hat“, sagt Logermann über den 28-Jährigen. Der Defensivspieler – eine „gute Verstärkung“ –war zuletzt ebenfalls für den TuS Hiltrup im Einsatz. „Er ist ziemlich ruhig am Ball und hat einen guten Spielaufbau, kann aber an seiner Fitness noch ein bisschen arbeiten.“

Maximilian Groß

Zum 24-Jährigen, der den Sprung vom Lokalrivalen SV Rinkerode zum SVD gewagt hat, kann Logermann noch nicht viel sagen. „Es ist ziemlich schade, dass er sich am Knie verletzt hat. Ihn kann ich sportlich nicht beurteilen aktuell.“

Dennis Hoeveler

„Er ist natürlich ein Leader-, ein absoluter Läufer-Typ“, sagt Logermann. „Er ist mein Alter ungefähr, läuft aber gefühlt fünfmal so viel wie ich.“ Der 33-Jährige, der in Drensteinfurt wohnt und nach seiner Station beim TuS Hiltrup vereinslos war, gehe immer voran. „Schön, dass wir so einen haben. Bei ihm müssen wir gucken, wie regelmäßig er da sein wird.“

Paul Bisping

Das Eigengewächs beeindruckt Logermann. Als „positive Überraschung“ bezeichnet der Trainer den 19-Jährigen. „Ihn hatte ich nicht so riesig auf dem Zettel, muss ich ehrlich zugeben. Er war fast ein Jahr in Australien und Neuseeland.“ Bisping habe schon vorher einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und „ist wiedergekommen, als wenn er gar nicht weg gewesen wäre. Er hat einen Sprung nach vorne gemacht, obwohl er gar nicht gegen den Ball getreten hat. Er ist unbekümmert, und ihn kannst du mit Sicherheit immer mal reinschmeißen mit seinen jungen Jahren.“

Valentin Kröger

 „Bei ihm merkt man, dass es ein Sprung ist von den Junioren zu den Senioren“, sagt Logermann über den 19-Jährigen. Fußballerisch bringe Kröger „alles mit, aber er muss den nächsten Schritt noch machen, sich ans Tempo gewöhnen. Ich bin mir sicher, dass das kommt. Das muss nicht von heute auf morgen geschehen.“

Philipp Ressler

Der 19-Jährige war viel verletzt in der Vorbereitung – am Knie. „Er kommt auch von den Junioren und hat am Ball eine Ruhe wie fast kein anderer Spieler bei uns in der Mannschaft. Er könnte schon seit 20 Jahren Senior sein“, lobt Logermann. Ressler „muss körperlich und an Tempo ein bisschen zulegen, dann hat er mit Sicherheit die Möglichkeit, zwei, drei Ligen höher zu spielen irgendwann.“

Leon Töns

„Bei ihm es ähnlich wie bei Valentin“, sagt Logermann. Der 19-Jährige sei ziemlich unbekümmert, aber er müsse den nächsten Schritt machen.

Einen Vorbericht zum Heimspiel gegen den TuS Freckenhorst am Sonntag (11. August, 15 Uhr) gibt es in der Wochenend-Ausgabe des WA.

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