„Einige Fehler gemacht“ - Kolobaric verlängert trotzdem

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Ivo Kolobaric hat seinen Vertrag erneut verlängert und wird die erste Mannschaft auch in der Saison 2016/17 coachen. Seit 2009 ist der Münsteraner beim SV Drensteinfurt.

Drensteinfurt -  Die Fußballer des SV Drensteinfurt haben einiges vor. Sie wollen möglichst schnell den Klassenerhalt in der Bezirksliga 7 perfekt machen und in der kommenden Saison oben angreifen.

Um diese Ziele zu erreichen, muss sich nach einer schwachen Hinserie allerdings einiges ändern. Nichts verändern wird sich auf dem Trainerstuhl. Ivo Kolobaric hat seinen Vertrag erneut verlängert und wird die erste Mannschaft auch in der Saison 2016/17 coachen. Seit 2009 ist der Münsteraner beim SVD.

Dass beide Seiten die Zusammenarbeit ausdehnten, „soll als Zeichen gesehen werden –auch wenn die sportliche Situation nicht die beste ist“, sagte der kommissarische Obmann Alexander Moos am Montag auf Anfrage dieser Zeitung. Abnutzungserscheinungen sieht er keine. „Wir glauben, dass Ivo das Ruder rumreißen kann.“ Außerdem sorge die Vertragsverlängerung für Planungssicherheit. „Als nächstes werden Gespräche mit den Spielern geführt. Wir wollen den Kader breiter aufstellen, damit vernünftig trainiert werden kann.“

Personelle Alternativen fehlten in der Hinserie

Kolobaric, der sich „vier, fünf Mal“ mit den Verantwortlichen des SVD getroffen hat, freut sich über das Vertrauen des Vereins und fühlt sich in seiner Arbeit bestätigt. Allerdings räumt der 44-Jährige ein, dass es „einige Probleme“ gebe und „einige Fehler“ gemacht worden seien – „auch von mir“. Ein Beispiel ist die Kaderzusammenstellung. „Wir hatten zuletzt keine Alternativen.“ Die Hinrunde – die Drensteinfurter stehen zur Winterpause nur auf Tabellenplatz elf – bezeichnet Kolobaric als Rückschritt. „Das letzte halbe Jahr hat uns zurückgeworfen.“ Nun gelte es in erster Linie, die Saison zu retten, um möglichst zeitnah für die fünfte Spielzeit auf Bezirksebene planen zu können.

„Wir haben was vor nächstes Jahr“

In der will sich der SVD dann von Anfang an anders präsentieren. „Wir haben was vor nächstes Jahr“, verrät der Coach und präzisiert seine Aussage auf Nachfrage: „Wir wollen unter die ersten fünf.“ Doch dafür müsse einiges verändert werden. „Natürlich brauchen wir auch Neuzugänge. Und wir müssen beide Augen offen halten, wen man holt“, sagt Kolobaric. Drei richtig gute, hungrige Spieler aus der Kreisliga A seien ihm lieber als ein gestandener aus einer höheren Klasse. Ziel ist ein Kader von 18 Feldspielern und zwei Torhütern, so dass der Konkurrenzkampf angefacht wird. „Ich will, dass die Jungs Stress haben, um in der Bezirksliga zu spielen“, erklärt Kolobaric, der glaubt, „dass alle Einheimischen bleiben“.

Wer in der kommenden Saison Co-Trainer beim SVD wird, steht noch nicht endgültig fest. Eventuell gibt es eine interne Lösung. Besonders wichtig ist Kolobaric, der in diesen Tagen zum ersten Mal Vater wird, ein Physiotherapeut und eine enge Zusammenarbeit zwischen der ersten Mannschaft und der A-Jugend. - mak

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