Clemens Kuhn ist neuer Vorsitzender von Fortuna Walstedde

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Clemens Kuhn (Mitte), hier mit seinen Vorstandskollegen, ist neuer Vorsitzender von Fortuna Walstedde.

WALSTEDDE ▪ Mit anhaltendem Applaus bedankten sich die Mitglieder am Samstagabend auf der Versammlung von Fortuna Walstedde bei Martin Averkamp, der nach sechs Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden abgab. „Es hat mir all die Jahre Spaß gemacht, aber der Akku ist leer“, begründete Averkamp seine Entscheidung. Nach 28 Jahren aktiver Vereinsarbeit wolle er sich zurücknehmen. Gleichzeitig stellte er eine spätere Rückkehr in einen aktiven Posten in Aussicht. „Es waren aufregende und schöne Jahre, und es soll jetzt kein Abschied für immer sein“, betonte er.

Mit Clemens Kuhn konnte ein Nachfolger gefunden werden, der von den etwa 80 Anwesenden im Saal Kessebohm einstimmig gewählt wurde. „Ich möchte Strukturen aufbauen oder optimieren. Die anfallende Arbeit muss auf vielen Schultern verteilt werden“, stellte sich der 48-jährige Kuhn vor. Er verstehe sich als Bindeglied zwischen den einzelnen Abteilungen. „Fortuna ist für mich eine Herzensangelegenheit“, bekräftigte er. Seit mehreren Jahren schon trainiert der Personalplaner bei Veka Jugendfußballer und ist auch in anderen Funktionen im Verein aktiv. Ihm zur Seite steht Michael Knicker als 2. Vorsitzender, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Markus Holtmann

ist 7. Beisitzer

In ihrem Amt bestätigt wurden Alfred Berkemeier als 1. Kassierer und Nicole Budde als 2. Geschäftsführerin – ebenso wie Wiebke Kosela als 1. Beisitzerin und Udo Kerkmann als 2. Beisitzer. Neu gewählt als 7. Beisitzer wurde Markus Holtmann. Bestätigung in ihren Ämtern als Abteilungsleiter erhielten für die Tischtennisabteilung Jörg Freiherr, für die Tennisabteilung Werner Pollmüller und als 2. Vorsitzende der Radsportabteilung Heike Siebert. Im Ältestenrat – Michael Gritsch, Heinz Frie und Martin Brinkötter – bleibt alles beim Alten. Für den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Marcel Kemper wird Hermann Borgschulte gemeinsam mit Marvin Lückmann die Finanzen kontrollieren.

Zu Beginn der Versammlung hatte Averkamp über wichtige Fakten des Vereins informiert. Mit 998 Mitgliedern sei die Anzahl gestiegen. Erfreulich dabei: „Der Verein wird immer jünger. Ziel ist es nun, die Jugendlichen auf Dauer an den Verein zu binden“, sagte der scheidende Vorsitzende. Finanziell stehe der Verein gut da. „Wir haben auf Nachhaltigkeit gewirtschaftet.“ Geplant für das laufende Jahr ist die Erneuerung des Unterstandes, der durch einen Brand zerstört wurde (der WA berichtete). Spätestens mit Ablauf der Legislaturperiode wird Walstedde einen Kunstrasenplatz bekommen, an dessen Finanzierung sich der Verein beteiligen muss.

Herausragend im vergangenen Jahr seien das Kappenfest, die Sportwoche und der Anbau an der Turnhalle gewesen. Mit der neuen Gymnastikhalle sei für den Breitensport ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. So ergab sich die Möglichkeit, fünf neue Gruppen im Breitensport anzubieten. Vertreter der verschiedenen Abteilungen informierten über Erfolge und Misserfolge. Von einem guten Zusammenhalt in den Mannschaften und einer zufriedenstellenden Trainingsbeteiligung wurde berichtet. Die F1-Jugend ist mit vier Siegen aus vier Spielen bisher ungeschlagen. Mit 30 Jungen und Mädchen verzeichnen die Minikicker den höchsten Stand seit Jahren. Die Saison beim Tischtennis laufe gut. Es gibt eine große Chance, in die Bezirksklasse aufzusteigen.

Am 22. Juli feiern die Radler, die vor zehn Jahren mit 24 Mitgliedern begonnen hatten und auf 88 Mitglieder angewachsen sind, ein kleines Jubiläum. Vom 24. Mai bis zum 1. Juni findet in diesem Jahr die Fortuna-Sportwoche statt – diesmal mit einem etwas abgeänderten Programm. Das Datum für den 14. Wälster Lauf: Samstag, 24. Mai. ▪ mew

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