Am DOKR in Warendorf

Bundeschampionate als Pilotprojekt mit bis zu 4000 Zuschauern täglich

Freuen sich, dass die Bundeschampionate in diesem Jahr wieder mit Zuschauern stattfinden können: (von links) Planungsdezernent Dr. Herbert Bleicher, Turnierleiter Markus Scharmann, FN Generalsekretär Soenke Lauterbach und Landrat Dr. Olaf Gericke.
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Freuen sich, dass die Bundeschampionate in diesem Jahr wieder mit Zuschauern stattfinden können: (von links) Planungsdezernent Dr. Herbert Bleicher, Turnierleiter Markus Scharmann, FN Generalsekretär Soenke Lauterbach und Landrat Dr. Olaf Gericke.

Ende Mai starteten die ersten Modellprojekte im Kreis Warendorf, die Einrichtungen und Betrieben- über die zu dem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung hinaus - die Möglichkeit boten zu öffnen.

Kreis Warendorf - So konnten einige Freibäder oder auch Restaurants bereits wieder Gäste empfangen. Mit dem Bundeschampionat der besten deutschen Nachwuchspferde wird vom 11. bis zum 15. August die bisher größte Veranstaltung als Modellprojekt durchgeführt – mit maximal 4000 Zuschauern pro Tag. „Dass wir dieses Jahr die Bundeschampionate wieder mit größerer Zuschauerzahl durchführen können, zeigt, wie wichtig und erfolgreich die Initiative des Kreises Warendorf zur Teilnahme am Modellprojekt ‚digitalvscorona‘ war“, sagt Landrat Dr. Olaf Gericke.

Veranstaltungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) waren schon zu Beginn der Planungen als mögliche Modellprojekte mit dabei. Schnell wurde ein direkter Kontakt zwischen den Verantwortlichen des Kreises und der FN geknüpft, um die vielen Einzelheiten zu besprechen, die bei einem Projekt dieser Größe im Vorfeld zu beachten sind. „Wir sind sehr froh, dass wir im Rahmen der Modellprojekte die Möglichkeit bekommen, die Bundeschampionate in diesem Rahmen durchführen zu können“, sagt Sönke Lauterbach, Geschäftsführer der FN.

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Kreisverwaltung hat die FN ein ausführliches Hygiene- und Durchführungskonzept erstellt. So müssen die Besucher vorab ihr Ticket buchen, damit so bereits die Daten für die Veranstalter hinterlegt sind. Zudem können die Bundeschampionate nur besucht werden, wenn eines der drei G – also genesen, geimpft oder getestet – erfüllt wird. Die FN errichtet für diese Zeit extra eine eigene kostenpflichtige Teststelle vor Ort. Am Zugang zum Gelände muss sich jeder Besucher mit der Luca App registrieren und auch die einzelnen Bereiche für Dressur- und Springreiten sind in verschieden Registrierungspunkte eingeteilt.

„Die Modellprojekte zeigen, was durch digitales Pandemiemanagement alles möglich ist und was durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Warendorf und den einzelnen Projekten für Öffnungsperspektiven entstehen können“, sagt Dr. Herbert Bleicher, Planungsdezernent und Leiter der Modellprojekte beim Kreis Warendorf.

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