Hallenfußball

Einziger Sieg vor 25 Jahren: SVD startet zum 24. Mal bei HKM

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Lars Anfang (links) war im Jahr 2010 bester Feldspieler bei der HKM. Es war das erste Mal seit 1993, dass ein Spieler des SV Drensteinfurt diese Auszeichnung erhielt. Anfang und seine Teamkollegen beendeten das Turnier in Warendorf damals als Dritter.

Drensteinfurt/Rinkerode – Bei der 31. Fußball-HKM für Seniorenteams in der Halle der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf wird vom 3. bis zum 6. Januar (Donnerstag bis Sonntag) der Nachfolger der SG Telgte gesucht. Mit dabei sind Bezirksligist SV Drensteinfurt und A-Kreisligist SV Rinkerode.

Der WA beantwortet vor der Hallenkreismeisterschaft die wichtigsten Fragen:

Wer sind die Favoriten? 

Neben dem Titelverteidiger aus Telgte und Gastgeber TuS Freckenhorst gibt es nur noch einen weiteren Bezirksligisten im Teilnehmerfeld, das 18 Mannschaften zählt. Das ist der SV Drensteinfurt. Auch den A-Kreisligisten Warendorfer SU und VfL Sassenberg werden Chancen auf den HKM-Titel eingeräumt.

Welche Mannschaften sind nicht dabei?

Nur der SV Grün-Weiß Westkirchen, der Tabellenletzte der Kreisliga A1 Münster, und B-Ligist TSV Ostenfelde fehlen.

Wie lief es bislang für den SVD und den SVR bei der HKM? 

23 Mal starteten die Fußballer des SV Drensteinfurt. Meist enttäuschten sie. 15 Mal scheiterten sie bereits in der Vorrunde – von 2001 bis 2009 sogar acht Mal in Serie, 2007 nahmen sie nicht teil. Vor zwei Jahren überraschten die Stewwerter und schrammten als Zweiter am zweiten Titel nach 1994 vorbei. Im vergangenen Jahr verpassten sie als Dritter ihrer Vorrunden-Gruppe den Finaltag. Bestes Resultat des SV Rinkerode ist der vierte Platz 1997. 20 Mal nahm der Verein teil, im vergangenen Jahr erreichte der A-Kreisligist die Endrunde und wurde Achter.

Wer ist der Rekordsieger? 

Der TuS Freckenhorst und die SG Sendenhorst gewannen die HKM bereits sechs Mal. Fünf Mal setzte sich die SG Telgte durch, vier Mal triumphierten der SC Hoetmar, der VfL Sassenberg und die Warendorfer SU.

Welche Auszeichnungen holten SVD und SVR?

Maximilian Schulze-Geisthövel vom SVD wurde 2017 mit 15 Treffern in acht Spielen Torschützenkönig und darüber hinaus zum besten Feldspieler gewählt, als bester Torwart wurde Christopher Kemper geehrt. Dass alle drei Auszeichnungen an einen Verein gingen, hatte es in der Geschichte der HKM noch nicht gegeben. 1994 war Martin Mühlsteff vom SVD bester Keeper, drei Jahre später Detlef Schweins vom SVR. Lars Anfang wurde 2010, als Drensteinfurt den dritten Platz belegte und Whitson Fereira dos Santos Torschützenkönig war, zum besten Feldspieler gewählt, Dennis Popil 2016 zum besten Nachwuchsspieler. 2012 holte sich Kaspars Berzinch (SVR) gemeinsam mit Nikita Bassauer (Sendenhorst) die Torjägerkanone.

Welche Spieler trafen am häufigsten? 

2000 schoss Michael Engberding die SG Sendenhorst mit 16 Toren zum Titel. Insgesamt ist Thorsten Butz (Warendorfer SU und TuS Freckenhorst) der erfolgreichste Torschütze der HKM. Er kommt auf 70 Treffer. Klaus Hoppe (SC Hoetmar/62), Kirill Bassauer (SG Sendenhorst/49) und Tobias Ketteler (RW Milte, TuS Freckenhorst und VfL Sassenberg/49) folgen ihm. Für den SVD traf Dominik Kunz 17 Mal, Francois Lemarchand für den SVR 16 Mal.

Welches ist das deutlichste Ergebnis in der HKM-Geschichte?

Im Jahr 1992 gewann RW Milte sage und schreibe 20:1 gegen den VfL Sassenberg.

Wer führt die ewige Tabelle an? 

Die SG Telgte kommt bei 29 Teilnahmen auf 126 Siege, 36 Remis und 43 Niederlagen – und damit auf 414 Punkte. Der SV Drensteinfurt (23 Teilnahmen) liegt mit 46 Siegen, zwölf Unentschieden und 58 Niederlagen auf Platz elf. Der SV Rinkerode (20 Teilnahmen) belegt mit 24 Siegen, 20 Remis und 51 Niederlagen Position 19.

Auf wen treffen SVD und SVR? 

Drensteinfurts erster Gegner ist am Samstag, 5. Januar (14.36 Uhr), der SV BW Beelen. Das Team ist Tabellenelfter der Kreisliga A1. Gegen den BSV Ostbevern, Tabellenvierter der B2-Liga, ist ein Sieg Pflicht. Mit dem VfL Sassenberg, Zweiter der Kreisliga A1, dürfte sich der SVD um den Gruppensieg streiten.

Der SV Rinkerode spielt bereits am Freitag, 4. Januar. In der Vorrunden-Gruppe B trifft die Mannschaft von Roland Jungfermann zunächst auf den Drittletzten der B2-Liga aus Müssingen (18.22 Uhr). Die Duelle mit dem Tabellenzehnten der Bezirksliga 7, dem TuS Freckenhorst, dem A-Liga-Rivalen GW Albersloh und B-Ligist RW Milte folgen. Platz zwei sollte für den SVR möglich sein.

Wie läuft die Vorrunde ab? 

Die 18 Mannschaften treten in zwei Fünfer- und zwei Vierer-Gruppen an. Für den Finaltag qualifizieren sich der Gruppenerste und -zweite. Die Spielzeit beträgt zwei mal acht Minuten.

Wie geht es am Finaltag weiter? 

Die Teams werden in zwei Gruppen à vier Mannschaften aufgeteilt. Zunächst spielt wie in der Vorrunde jeder gegen jeden. Die Spielzeit beträgt allerdings zwei mal zehn Minuten. Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Halbfinale.

Was gibt es zu gewinnen? 

Der Sieger erhält den Wanderpokal der Volksbank. Die Mannschaften, die die Plätze zwei bis vier erreichen, bekommen je einen Erinnerungspokal. Außerdem gibt es folgende Preisgelder:

1. Platz: 600 Euro 

2. Platz: 350 Euro

3. Platz: 200 Euro

4. Platz: 200 Euro

5. bis 8. Platz: je 50 Euro

Vorrunden-Gruppen und Zeitplan

Gruppe A – Donnerstag, 3. Januar, ab 18 Uhr

Warendorfer SU (A-Kreisligist)

SV Ems Westbevern (A-Kreisligist)

SC DJK Everswinkel (A-Kreisligist)

FC Greffen (B-Kreisligist)

SC Füchtorf (B-Kreisligist)

Gruppe B – Freitag, 4. Januar, ab 18 Uhr

TuS Freckenhorst (Bezirksligist)

SV Rinkerode (A-Kreisligist)

DJK GW Albersloh (A-Kreisligist)

SC Müssingen (B-Kreisligist)

DJK RW Milte (B-Kreisligist)

Gruppe C – Samstag, 5. Januar, ab 13.30 Uhr

SG Telgte (Bezirksligist)

SG Sendenhorst (A-Kreisligist)

SC Hoetmar (A-Kreisligist)

DJK RW Alverskirchen (B-Kreisligist)

Gruppe D – Samstag, 5. Januar, ab 14.14 Uhr

SV Drensteinfurt (Bezirksligist)

VfL Sassenberg (A-Kreisligist)

SV BW Beelen (A-Kreisligist)

BSV Ostbevern (B-Kreisligist)

Endrunde – Sonntag, 6. Januar

Gruppenphase ab 12 Uhr

Halbfinale ab 17 Uhr

Endspiel 18.15 Uhr

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