HSG-Damen ärgern sich über Schiedsrichter

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Hannah Kock erzielte bei der hauchdünnen Niederlage in Lengerich drei Tore für die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Drensteinfurt - Frauen, Bezirksliga 3: HSG Hohne/Lengerich – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 27:26 (13:15). Die Damenmannschaft der HSG wurde durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung um einen Punkt gebracht, der verdient gewesen wäre, und kassierte die vierte Niederlage in Serie.

Zunächst lief es nicht so gut, der Tabellendritte führte 4:0. Die Gäste holten den Rückstand auf und führten zur Pause sogar mit zwei Toren (13:15). Nach dem Seitenwechsel startete die Spielgemeinschaft wieder schlecht. Hohne/Lengerich nutzte das und kam aufgrund vieler fraglicher Entscheidungen der Unparteiischen zu einer Führung. Die HSG gab jedoch nicht auf und zeigte wieder einmal eine sehr gute kämpferische Leistung. In der letzten Minute hatten die Damen beim Stand von 27:26 den Ball und es selbst in der Hand. Die Chance wurde auch genutzt – nach einem schnell ausgeführten Freiwurf landete der Ball im Tor, die Torschiedsrichterin bestätigte dies durch einen Pfiff. Die Gäste lagen sich nach dem Abpfiff in den Armen und waren glücklich mit dem vermeintlichen Remis. Doch sie hatten die Rechnung ohne den Feldschiedsrichter gemacht. Dieser annullierte den Treffer aufgrund eines angeblichen Übertretens. Der Freiwurf wurde erneut ausgeführt, gegen einen Sechserblock hatte die HSG-Schützin aber das Nachsehen.

Trotz der unglücklichen Niederlage bleibt das Team in der Tabelle Drittletzter – mit nun 4:14 Punkten.

Tore: Borgmann (7), Hartmann (6), Tillmann, Schmidt (je 4), Kock (3), Vogelsang (2)

Männer, Bezirksliga 3: SuS Neuenkirchen – HSG: 29:24 (11:12). Mit einem kleinen Kader machte sich die erste Herrenmannschaft auf dem Weg nach Neuenkirchen. Neben dem verletzten Christian Welzel konnten auch die beiden Kreisläufer Tobias Köppen und Sven Gosheger nicht mitwirken. Zudem konnte Markus Hattrup nicht als Alternative aushelfen. Somit hatte die Spielgemeinschaft nur einen Akteur auf der Bank.

Über weite Strecken der Partie machte sich dies jedoch nicht bemerkbar. Zur Pause führten die Gäste mit einem Tor und bauten den Vorsprung in der zweiten Halbzeit auf vier Treffer aus (13:17). Vor allem Christian Nübel, eigentlich Abwehrspieler, überzeugte mit fünf Toren. Doch die HSG verspielte die Führung. Laut Trainer Volker Hollenberg wurde das Überzahlspiel nicht genutzt. Stattdessen kam der SuS in Unterzahl zum Torerfolg. Die Gastgeber schafften den Ausgleich (21:21). Am Ende konnte die Spielgemeinschaft das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und verlor zum vierten Mal nacheinander. - mt

Tore: Nübel, Kramm, Kleibolt (je 5), Lohmann (4), Logermann (3), Müller (2)

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