Teams der HSG gehen leer aus

+
Hannah Kock (am Ball) musste sich mit den Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt bei der DJK Grün-Weiß Nottuln geschlagen geben. 15:18 stand es am Ende aus Sicht der Spielgemeinschaft.

Drensteinfurt -  Da die beiden Bezirksliga-Teams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt zeitgleich spielten, musste sich Volker Hollenberg entscheiden, welches Team er von der Bank aus coachte.

Die Wahl fiel auf die Damen, da diese aufgrund der Tabellensituation mehr Unterstützung benötigt. In Gronau wurde Trainer Hollenberg von Willi Kleibolt vertreten.

Männer, Bezirksliga 3: SV Vorwärts Gronau – HSG: 39:30 (22:19). Im Hinspiel kassierten die HSG-Herren gerade mal 19 Tore gegen Gronau – Bestwert in dieser Saison. Im Rückspiel fing sich die Spielgemeinschaft gleich 39 Treffer – so viele wie noch nie in dieser Saison. „Wir haben fast ohne Abwehr gespielt“, sagte Spielführer Christian Welzel nach der deutlichen Niederlage. Darüber hinaus hätten die beiden Torhüter nicht ihren besten Tag erwischt. Und so wurden die Gäste, die nach dem kurzfristigen Ausfall von Christian Nübel nur mit sieben Feldspielern antraten, ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und kassierten im 16. Spiel die siebte Niederlage. Vorwärts feierte nach zuvor vier Pleiten am Stück den fünften Saisonsieg. In der Tabelle steht die HSG weiterhin auf Rang acht – und damit im Niemandsland.

HSG-Tore: Kramm (10), Müller (8), Kleibolt, Lohmann (je 4), Köppen (2), Logermann, Welzel (je 1)

Frauen, Bezirksliga 3: DJK Grün-Weiß Nottuln – HSG: 18:15 (8:8). Auch die Damenmannschaft verpasste es, den Hinspielsieg zu wiederholen und wichtige Punkte einzufahren. Zunächst hielt die HSG mit (4:4). Doch dann zog Nottuln auf 7:4 davon. Bis zum Seitenwechsel glich die Spielgemeinschaft durch ihren Kampfgeist wieder aus. Nach der Pause war es bis zum 10:10 ausgeglichen, doch dann ließ die Konzentration bei der HSG nach. Dabei waren die Gäste nach dem Sieg gegen den Tabellenführer hochmotiviert. Vielleicht war aber genau das der Grund, warum die Spielgemeinschaft die Leistung nicht wiederholen konnte.

Laut HSG-Trainerin Katja Hollenberg habe sich ihr Team zu viele leichte Fehler geleistet. „Wir konnten nicht an die Leistung vom letzten Spiel anknüpfen und haben zu viele Fang- und Passfehler gemacht.“ Die Motivation schlug in Unsicherheit über. Auch in der Abwehr war zu wenig Bewegung, und so kam es zur Niederlage, durch die die Spielgemeinschaft wieder auf den letzten Tabellenplatz abrutschte. Nächster Gegner der HSG ist der Siebte TSV Ladbergen. Nottuln gelang der vierte Heimsieg in Serie und der Sprung auf Rang sechs. - mt/mak

HSG-Tore: Borgmann (5), Hartmann (3), Schmidt, Krechtmann (je 2), Vogelsang, Kock, Kliewe (je 1)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare