Kaltstart für die HSG-Herren in Vreden

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Christian Welzel (Mitte) tritt mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt beim TV Vreden an.

Drensteinfurt -  Ohne Training absolvieren die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt ihr erstes Spiel im neuen Jahr. Die Frauen brauchen im Kampf gegen den Abstieg dringend Punkte.

Männer, Bezirksliga 3: TV Vreden – HSG (Samstag, 19.45 Uhr). Die Pause über den Jahreswechsel endet für die erste Herrenmannschaft abrupt. Aufgrund der Schulferien und eines Hallenfußballturniers (Davert-Pokal) konnte die Spielgemeinschaft vor dem ersten Rückrundenspiel nicht trainieren. „Das wird ein sogenannter Kaltstart“, sagt HSG-Trainer Volker Hollenberg. Gegen den Tabellenzweiten Vreden wird die Aufgabe somit nicht leichter. Hollenberg beschreibt die Gastgeber, die nur einen Punkt hinter Spitzenreiter SC Münster 08 liegen, als „heimstark“ und „hochmotiviert“. Er sieht sein Team diesmal nicht als Favorit. Aber gerade das könnte ein Vorteil für die Spielgemeinschaft sein.

Im Hinspiel (28:27) hat sie dem TVV eine von bislang nur zwei Niederlagen beschert. Allerdings sind die Vredener seit neun Spielen (17:1 Punkte) und in eigener Halle ungeschlagen. Außerdem stellen sie die beste Defensive der Liga. Ob der HSG alle Akteure zur Verfügung stehen, steht noch nicht fest.

Frauen, Bezirksliga 3: SC Münster 08 – HSG (Sonntag, 18 Uhr). Die Damenmannschaft konnte diese Woche zumindest einmal trainieren. Das war wichtig nach der langen Pause, um vor dem Auswärtsspiel bei Nullacht wieder „an den Ball zu kommen“, so die HSG-Verantwortliche Katja Hollenberg. Denn die Damen haben zuletzt vor vier Wochen gespielt. Die Partie bei der SG Sendenhorst war abgebrochen worden und wird am Samstag, 6. Februar, nachgeholt.

Im ersten Rückrundenspiel ist es an der Zeit, nach vorne zu blicken. Die Tabellensituation ist nach fünf Niederlagen am Stück alles andere als rosig, aber nach der Hälfte der Spielzeit ist noch nichts verloren. Gegen den Sechsten der Tabelle (10:12 Punkte) hat die Spielgemeinschaft als Schlusslicht (4:16) auf jeden Fall eine reelle Chance – vor allem wenn die Leistung aus den vergangenen Spielen bestätigt werden kann.

Nadine Vogelsang ist nach der Roten Karte aus dem Spiel gegen Ammeloe/Ellewick gesperrt. Alle anderen Spielerinnen stehen zur Verfügung. Das Hinspiel ging knapp 20:22 verloren. - mt

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