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Verfolger rücken näher, Druck macht SVD aber nicht nervös

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Von: Matthias Kleineidam

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Zurück im Kader des SV Drensteinfurt: Verteidiger Alexander Pankok. Foto: Kleineidam
Zurück im Kader des SV Drensteinfurt: Verteidiger Alexander Pankok. © Kleineidam

Der Vorsprung ist geschrumpft. Weil sowohl Hultrop als auch Sönnern am Donnerstagabend ihre Nachholspiele gewannen, beträgt der Abstand der SVD-Fußballer auf den ersten von vier Abstiegsplätzen nur noch vier Punkte. Vor einer Woche waren es noch acht. Der Druck wächst also wieder, doch nervös werden die Drensteinfurter nicht.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SG Telgte (Sonntag, 15 Uhr). „Nein, wir haben ja immer noch vier Punkte Vorsprung und Hamm und Hultrop in den letzten Spielen selber noch als Gegner. Von daher spielen wir ganz beruhigt auf“, sagt Trainer Thorsten Heinze. Dass Hultrop (trotz einer frühen Roten Karte) Schlusslicht BW Sünninghausen 2:0 schlug, „damit konnte man rechnen“, so Heinze. „Das andere Ergebnis hätte ich gerne andersherum gehabt, dann wären beide sieben Punkte weg.“ Doch Sönnern setzte sich mit 2:1 gegen die zweite Mannschaft der Hammer SpVg durch und feierte den ersten Sieg seit 14 Partien.

Mit Telgte und Ostinghausen habe der SVD nun „zwei Brocken“ vor sich, sagt der Coach. Telgte ist Tabellendritter – und das ziemlich sicher. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den zweitplatzierten TuS Freckenhorst, elf Zähler der Vorsprung auf die beiden direkten Verfolger.

Gäste vier Spiele sieglos

Zurzeit schwächelt die SG jedoch ein wenig. Nach fünf Siegen in Serie zum Start ins Jahr ist die Mannschaft von Coach Frank Busch seit vier Partien sieglos. Den deutlichen Niederlagen gegen Westönnen (0:4) und in Ostinghausen (0:5) folgte zuletzt ein mageres 3:3 gegen den Vorletzten Hammer SpVg II. Allerdings bewiesen die Telgter am Ostermontag Moral und holten trotz Unterzahl seit der 37. Minute zwei Rückstände auf. Ausgerechnet Keeper Sebastian Mende traf in der Nachspielzeit.

Apropos Nachspielzeit: In der gelang dem eingewechselten Niclas Tewes im Hinspiel gegen den SVD der 3:2-Siegtreffer. Nach dem krummen Ding sagte der damalige Drensteinfurter Trainer Volker Rüsing: „Da fragst du dich: Was hast du verbrochen?“

Die Zuschauer geben uns Rückhalt.

Thorsten Heinze

Die Stewwerter vertrauen gegen Telgte auf ihre Heimstärke. „Das ist unser Vorteil, die Zuschauer geben uns Rückhalt“, so Heinze. In den sechs Spielen vor eigenem Publikum nach dem Trainerwechsel gab es keine Niederlage, in den 13 Heimpartien insgesamt nur drei. Telgte hat zu Hause in 13 Spielen sogar nur einmal verloren, ist auswärts aber nicht ganz so gut. Sechs Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber.

Personell sieht es beim SVD deutlich besser aus als in Westönnen. Nils Kröger, Alexander Pankok, Sven Wiebusch und Sven Grönewäller kehren alle in den Kader zurück, sodass die erste sogar die zweite Mannschaft unterstützen kann. Dennis Hoeveler ist noch im Urlaub, Leo Steinert absolviert eine Prüfung für den Bootsführerschein. Maximilian Schulze-Geisthövel wird nicht für Unruhe in der gegnerischen Abwehr sorgen. „Wenn es geht, dann kommt er mal, aber am Sonntag kann er nicht“, sagt Coach Heinze.

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