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SVD will gegen Westönnen nicht ins offene Messer laufen

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Von: Matthias Kleineidam

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Augen zu und durch: Sven Wiebusch (in Rot, links) ist am Sonntag im Heimspiel des SV Drensteinfurt gegen RW Westönnen dabei. Foto: Kleineidam
Augen zu und durch: Sven Wiebusch (in Rot, links) ist am Sonntag im Heimspiel des SV Drensteinfurt gegen RW Westönnen dabei. © Kleineidam

Es wird nicht langweilig beim SVD. Erst lief die erste Mannschaft personell auf dem Zahnfleisch und wurschtelte sich irgendwie durch, jetzt hat es die Zweit- und die Drittvertretung mit voller Wucht erwischt.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – RW Westönnen (Sonntag, 15 Uhr). Für Daniel Stratmann, den einen Coach des Bezirksliga-Teams, ist es selbstverständlich, dass die erste Mannschaft die zweite unterstützt. „Sie muss spielen. Es kann nicht sein, dass sie schon wieder nicht antritt“, sagt Stratmann und stellt sich notfalls selbst als Spieler zur Verfügung.

Dabei haben er und sein Trainerkollege Volker Rüsing selbst genug Sorgen. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen beiden Spielen ist der SVD Drittletzter. Um den Anschluss nicht zu verlieren, brauchen die Drensteinfurter Zählbares. Doch die nächsten drei Aufgaben sind nicht ohne. Nach dem Heimspiel am Sonntag (31. Oktober) gegen den Tabellensiebten Westönnen geht es gegen die aktuell sechstplatzierte SG Telgte und die drittplatzierten Sportfreunde Ostinghausen. Wenn es schlecht läuft, steckt der SVD Ende November ganz tief im Tabellenkeller fest.

Zweites Duell

Gegen Westönnen haben die Stewwerter in dieser Saison schon gespielt. Im August gab es im Westfalenpokal auswärts eine 0:3-Niederlage. „Wir waren deutlich unterlegen, Westönnen war richtig gut“, blickt Stratmann zurück und verrät die taktische Marschroute für Sonntag: „Wir stellen die Mannschaft so ein wie in den Spielen gegen Freckenhorst und Soest. Wir wollen sicher, kompakt stehen und lange die Null halten. Auf keinen Fall dürfen wir ins offene Messer laufen.“

Gegner gut drauf

Die Resultate der Gäste aus dem Kreis Soest einzuordnen, sei schwierig, sagt Stratmann. Zum einen gab es deutliche Siege in Liesborn (7:2), gegen Cappel (6:0) und in Wolbeck (5:1), andererseits deutliche Niederlagen wie in Ostinghausen (1:4). „Ich kann das nicht deuten“, so Stratmann. Was allerdings für RWW spricht: Das Team ging in den vergangenen sechs Ligaspielen nur einmal als Verlierer vom Platz. Zuletzt feierte es einen 2:1-Erfolg gegen die Hammer SpVg II. Michael Heinz, der auf sechs Saisontore kommt, erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer per Freistoß.

Wiebusch dabei

Das Lazarett lichtet sich langsam beim SVD. Markus Fröchte ist am Freitag ins Mannschaftstraining eingestiegen, Lars Hülsmann immerhin ins Lauftraining. Dennis Kreuzberg und Falk Bußmann fallen weiterhin aus. Der Angreifer kommt erst auf zwei Saison-Einsätze und wird schmerzlich vermisst. Es sei nicht absehbar, wann Bußmann wieder auf Torejagd geht, sagt Stratmann.

--- Liveticker vom Spiel ---

16 Leute hatte er am Freitag auf seinem Zettel. Raphael Northoff, Alexander und Maximilian Schulze-Geisthövel, die in Wolbeck aushalfen, sind alle nicht dabei. Dafür seien Philipp Ressler, Sven Grönewäller und Maximilian Groß wieder fit. Und Sven Wiebusch gehört auch zum Aufgebot für das Heimspiel auf dem Naturrasenplatz. „Zwei, drei Leute werden wir an die Zweite abgeben, wenn die Situation bei uns so bleibt“, verspricht Stratmann.

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