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So sieht es nach dem Heimsieg für den SVD im Abstiegskampf aus

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Von: Matthias Kleineidam

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Den Ball im Blick: (von links) Florian Schlottmann, Dennis Popil und Valentin Kröger.
Den Ball im Blick: (von links) Florian Schlottmann, Dennis Popil und Valentin Kröger. © Matthias Kleineidam

Die Fußballer des SVD haben die kleine Niederlagenserie beendet und im Heimspiel gegen die Hammer SpVg II einen enorm wichtigen Sieg gefeiert. Während die Gäste damit abgestiegen sind, verschafften sich die Drensteinfurter ordentlich Luft.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Hammer SpVg II 4:0. Ihre ersten Saisontreffer hatten sich Dennis Hoeveler und Leon van Elten für den passenden Zeitpunkt aufgespart. Beide mussten bis zum 30. Spieltag warten, ehe sie sich in die Torschützenliste der Staffel 7 eintrugen. Hoeveler erzielte im Kellerduell mit dem Tabellenvorletzten aus Hamm das bedeutungsvolle 1:0, Kapitän van Elten gelang in der Schlussphase sogar ein Doppelpack.

Thorsten Heinze war nach dem achten Saisonsieg, durch den der SVD den Vorsprung auf den Viertletzten Sönnern auf sechs Punkte ausbaute, natürlich erleichtert. „Alle haben gut gekämpft“, lobte der Trainer seine Jungs. Die hätten sich in der ersten Halbzeit gegen harmlose Gäste zwar schwergetan, in der zweiten aber souverän agiert und gut verteidigt. Einziger Kritikpunkt: „Ein paar Dinger hätten wir besser ausspielen können.“

Uns fehlt der Charakter.

Robin Grosch

HSV-Coach Robin Grosch fand deutliche Worte: „Uns fehlt der Charakter, uns fehlt der Einsatzwille.“ Ein Grund für den Abstieg und die Rückkehr in die A-Liga nach 13 Jahren: „13 Spieler haben uns während der Saison verlassen. Das kannst du nicht auffangen.“ Grosch will sich mit seinem Team in den letzten vier Spielen „vernünftig verabschieden“ und die verkorkste Saison dann aufarbeiten.

Führung durch Hoeveler

Gegen das schlechteste Rückrundenteam kehrten beim SVD Leon van Elten, Markus Fröchte, Dennis Hoeveler und Alexander Pankok in die Startelf zurück. Vor gut 130 Zuschauern gehörte dem Außenseiter die erste Chance. Drensteinfurts Rechtsverteidiger Alexander Pankok sah in der Szene nicht gut aus, doch der Abschluss von Okan Özkara aus spitzem Winkel war viel zu schwach. „Das zieht sich über die ganze Saison“, so Grosch. Auch den Gastgebern fiel zunächst nicht viel ein in der Offensive. Ein Distanzschuss von Philipp Ressler (15.) – mehr gab es nicht. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Stewwerter wieder gefährlich wurden. Sven Grönewäller passte von der rechten Seite in die Mitte, Angreifer Hoeveler drückte den Ball problemlos über die Linie – 1:0.

Doppelpack von van Elten

Kurz nach dem Seitenwechsel legte Dennis Popil mit einem Flachschuss den zweiten Treffer nach. HSV-Keeper Jan Passmann war zwar noch dran, doch der Ball schlug unten rechts ein (49.). Die beste Chance der Hammer in Durchgang zwei hatte Alper Lafci. Sein Freistoß war unplatziert, Steffen Scharbaum parierte zur Ecke (58.). Die Entscheidung fiel in der 70. Minute: Leon van Elten war als Letzter am Ball und erhöhte auf 3:0, den Freistoß zuvor hatte Ressler getreten. Das 4:0 fiel nach einer Ecke von Popil, erneut war van Elten zur Stelle (86.). „Ich musste ja nicht mehr viel machen“, wollte der SVD-Kapitän seinen Doppelpack nicht überbewerten.

Am nächsten Sonntag (15. Mai) müssen die Drensteinfurter zuschauen. Sie haben spielfrei. Nächster Gegner ist am 22. Mai (15.15 Uhr) auswärts der SVE Heessen.

SVD: Scharbaum – Pankok (85. Steinert), van Elten, N. Kröger, Fröchte – Grönewäller (65. Groß), Ressler, Vieira Carreira, V. Kröger (85. Seljmesi) – Hoeveler (65. Bußmann), De. Popil

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