Fußball

Warum die Fußballer des SVD einen neuen Torjäger suchen

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Spielt in dieser Saison eventuell gar nicht mehr: Marvin Brüggemann (rechts).

Drensteinfurt - Dank des SC Wiedenbrück II stehen die Fußballer des SV Drensteinfurt weiter an der Tabellenspitze der Bezirksliga 7. Während die Stewwerter zwei Mal spielfrei hatten, verloren sowohl Bönen als auch Cappel gegen die Wiedenbrücker und verpassten so den Sprung auf Platz eins.

Bezirksliga 7: TuS Germania Lohauserholz – SV Drensteinfurt (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach der dreiwöchigen Pause will der SVD, der nur noch einen Punkt vor den beiden ärgsten Verfolgern liegt, die Tabellenführung aus eigener Kraft verteidigen. „Wir versuchen jetzt erst mal, bis zum Winter oben zu bleiben“, sagt Trainer Oliver Logermann, dessen Jungs seit fünf Spielen ungeschlagen sind. Es sei natürlich „schön, dass wir seit dem 1. Spieltag Erster sind, aber über kurz oder lang wird es schwer, da oben zu bleiben.“

Das größte Problem aus Logermanns Sicht: „Uns fehlt einfach ein Stürmer momentan.“ Torjäger Marvin Brüggemann (acht Treffer in elf Spielen) werde aufgrund einer Knieverletzung vorerst nicht mehr spielen. „Auf Dauer wird es schwierig, den Ausfall zu kompensieren. Wenn wir in der Winterpause nicht irgendwo was herbekommen, sind wir einfach nicht durchschlagskräftig vorne drin“, sagt Logermann. Bei den direkten Konkurrenten sieht das anders aus. Cappels Angreifer Nick Weber führt mit 21 Buden die Liste der Torjäger an, Bönens Ercan Taymaz, der vergangene Saison noch für den SVD auflief, kommt auf 17 Treffer.

Wiedenbrück macht Druck

Logermann erwartet, dass es bis zum Ende der Saison eng im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga zugeht. „Die ersten fünf sind die Mannschaften, die man da oben erwarten konnte“, sagt der Coach der Stewwerter. „Wiedenbrück hat wohl auch ein relativ großes Interesse, hochzugehen mit der Truppe.“ Als Fünfter hat die Reserve des Regionalligisten nur noch fünf Punkte Rückstand auf den SVD. Am Sonntag erwartet Wiedenbrück II den SC Sönnern. Die IG Bönen tritt beim Drittletzten Rhynern II an, der SuS Cappel beim Vorletzten in Ennigerloh.

Die Tabelle

Die Drensteinfurter tragen ihr erstes und einziges Bezirksliga-Spiel im November in Lohauserholz aus. „Da kommt gut was auf uns zu“, sagt Logermann über den Gegner und erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe auswärts“. Die jüngsten vier Duelle mit dem Team aus Hamm gewann der SVD alle – die letzten beiden knapp mit 1:0. „Grundsätzlich liegen die uns. Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will.“

Ohne Brune und Popil 

Ob Oliver Logermann am Sonntag mitfährt, stand am Freitag noch nicht fest. Der Coach lag flach. Maximilian Dahlhoff, der am Dienstagabend im Testspiel gegen B-Ligist Saxonia Münster (3:2) wegen gesundheitlicher Probleme früh runter musste, ist wieder fit. Yannick Westhoff (Außenbandriss im Sprunggelenk) fällt bis zur Winterpause aus, auch Sven Grönewäller fehlt weiterhin. Tobias Brune ist privat verhindert, Dennis Popil verletzt (Schulter), und Keeper Christopher Kemper hilft in der zweiten Mannschaft aus.

Der Gegner

Der TuS Germania Lohauserholz ist mit 24 Punkten aus 14 Spielen Tabellensechster. Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf den SVD, der aber erst 13 Partien absolviert hat. Nach der peinlichen 3:6-Niederlage beim Letzten in Sünninghausen gewann Lohauserholz 3:0 gegen den FSC Rheda und spielte 1:1 in Freckenhorst. Durch ein Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit kamen die Hammer zum Ausgleich. Bester Torschütze des TuS ist Daniel Riemer (zehn Treffer/zurzeit verletzt), Trainer Jörg Fiebig.

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