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Deutlich mehr Alternativen: Diese Spieler kehren beim SVD ins Aufgebot zurück

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Von: Matthias Kleineidam

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Kehrt in den Kader des Bezirksligisten SV Drensteinfurt zurück: Robin Wichmann (rechts).
 Foto: Kleineidam
Kehrt in den Kader des Bezirksligisten SV Drensteinfurt zurück: Robin Wichmann (rechts). © Kleineidam

Auch an diesem Wochenende schlägt das Coronavirus in der Bezirksliga-Staffel 7 zu. Drei von acht Partien des 22. Spieltags sind abgesetzt. Bislang nicht betroffen sind die Fußballer des SV Drensteinfurt. 

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SC Sönnern (Sonntag, 15 Uhr). Sie stehen vor einem verdammt wichtigen Spiel. „Wenn wir gewinnen, können wir uns ein bisschen absetzen von den Abstiegsplätzen“, sagt Trainer Thorsten Heinze vor dem Duell zweier direkter Tabellennachbarn mit Sönnern.

Heinze ist raus aus der Quarantäne. Am vergangenen Wochenende, im Spiel beim Spitzenreiter Soest (0:2), konnte er seine Mannschaft nicht vor Ort instruieren. Stattdessen fieberte der 40-Jährige von zu Hause aus mit. „Sogar im Outfit auf dem Sofa“, sagt Heinze.

Der Kapitän ist zurück an Bord

An diesem Sonntag muss er sich aller Voraussicht nach nicht das Trikot überstreifen. Zum einen wäre das unverantwortlich, weil der Hammer aufgrund der Infektion geschwächt ist, zum anderen sieht es personell deutlich besser aus als zuletzt. Kapitän Leon van Elten ist ebenso aus dem Urlaub zurück wie Philipp Ressler. Auch Robin Wichmann und Maximilian Groß, die in Soest ebenfalls krankheitsbedingt fehlten, gehören zum Kader. Und Dennis Hoeveler, der der Mannschaft mit seiner Erfahrung Stabilität gibt, steht erneut zur Verfügung. „Ich habe wieder deutlich mehr Alternativen“, freut sich Heinze. Neben den Langzeitverletzten fehlt Leo Steinert (Schulung).

--- 0:2-Niederlage im Hinspiel ---

Der SVD steht nach sieben Punkten aus den ersten vier Partien nach der Winterpause knapp überm Strich, Gegner Sönnern mit einem Spiel und zwei Punkten weniger knapp darunter. „Die Tabelle ist verzerrt durch die vielen Nachholspiele“, merkt Heinze an. Ziel für Sonntag sind ganz klar drei Zähler. „Wir müssen fleißig Punkte sammeln, um uns von unten abzusetzen.“ An SW Hultrop kann der SVD schon mit einem Remis vorbeiziehen. Der Tabellenzwölfte Hultrop pausiert wie der Elfte SV Neubeckum Corona-bedingt.

Sieben Pleiten in Serie

Sönnern dürfte jegliches Selbstbewusstsein fehlen. Das 0:2 in Ostinghausen war die siebte Niederlage in Serie in der Liga. Den letzten Sieg schaffte das Team von Coach Achim Hering am 7. November. Auswärts gelang sogar erst ein Erfolg – in zehn Spielen.

Der SVD geht daher leicht favorisiert ins Kellerduell. Die Rollenverteilung ist Thorsten Heinze gleichgültig. „Wir gucken eh nur auf uns, egal wie der Gegner heißt“, sagt der Trainer. „Wir versuchen, unsere Stärken auf den Platz zu bringen. Dann ergibt sich der Rest von alleine.“

Zwei Heimspiele in fünf Tagen

Bis zum 1. April haben die Drensteinfurter vier Aufgaben zu bewältigen. Der einzige Brocken sei Freckenhorst (27. März/auswärts). „Gegen die anderen kannst du gut was holen“, sagt Heinze. Nach Sönnern gastieren der Tabellensechste SG Oestinghausen (Donnerstag/Nachholspiel) und der Vorletzte Westfalen Liesborn (Freitag, 1. April) beim SVD.

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