HSG-Herren kassieren 46 Tore, Damen werfen nur zwölf

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Julia Kneilmann, die nur ein Mal traf, verlor mit den Bezirksliga-Handballerinnen der HSG in Burgsteinfurt.

Männer, Bezirksliga 3: 1. HC Ibbenbüren – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 46:37 (25:17). 83 Tore gibt es in einem Handballspiel nicht alle Tage. Die Herren der HSG und der Spitzenreiter aus Ibbenbüren präsentierten den Zuschauern am 11. Spieltag ein Tor-Festival – mit besserem Ausgang für den Favoriten. Während die Gastgeber den zehnten Sieg in Serie feierten, verlor Ascheberg/Drensteinfurt zum dritten Mal nacheinander und fiel auf Tabellenplatz elf ab.

Zwar sei die Niederlage auch in der Höhe verdient gewesen, wie HSG-Coach Volker Hollenberg bemerkte, jedoch habe sein Team in dieser Begegnung auch vieles richtig gemacht. „Gegen die Angriffswucht der Ibbenbürener hat nichts geholfen, obwohl wir verschiedene Deckungssysteme probiert haben. Die waren an diesem Abend einfach nicht zu stellen“, sagte Hollenberg. Allerdings habe sein Team dem Gegner auch kräftig eingeschenkt, denn 37 Gegentore hatte der Tabellenführer in dieser Spielzeit in heimischer Halle noch nicht kassiert.

Da Ibbenbüren sich weniger technische Fehler leistete, führte das Team schon zur Pause mit acht Toren. Nach dem Wechsel machten die Bergmannstädter weiter Dampf, doch die Hollenberg-Schützlinge hielten bis zum Schluss dagegen, sodass zumindest eine höhere Schlappe vermieden werden konnte. „Ein Sieg für uns lag von Anfang an nicht im Bereich des Möglichen. Insgesamt war die kämpferische Leistung in Ordnung. Auch mit der Angriffsleistung können wir zufrieden sein“, bilanzierte der Coach, der Ibbenbüren als die „mit Abstand beste Mannschaft der Liga“ bezeichnete.

Frauen, Bezirksliga 3: TB Burgsteinfurt II – HSG: 15:12 (10:8). Magerkost lieferten dagegen diese beiden Teams. HSG-Trainer Jochen Bülte zufolge zeigte seine Damenmannschaft beim Tabellenvorletzten die bislang eindeutig schlechteste Saisonleistung. Die Spielgemeinschaft kam in 60 Minuten nur zwölf Mal zum Torerfolg. So kann man kein Spiel gewinnen.

„Wir sind komplett selber schuld. Aber ich habe keine Ahnung, wie es zustande kommt. Ich kann es nicht erklären“, sagte ein ratloser Bülte, dessen Truppe zuvor acht Mal nacheinander nicht verloren hatte. „Es war wenig Tempo drin. Die erste und zweite Welle ist kaum gespielt worden, und es wurden unnötig viele technische Fehler und Fehlwürfe gemacht.“

In der Tabelle rutschte die Spielgemeinschaft durch die zweite Saisonniederlage auf Platz drei ab, weil Everswinkel II bei der DJK Coesfeld II gewann und den sechsten Sieg am Stück einfuhr. Für die HSG-Damen steht erst mal die Weihnachtspause an. Die kommenden zweieinhalb Wochen wird nicht trainiert. Nächster Gegner in der Liga ist am 19. Januar auswärts die Warendorfer SU. ▪ mt

HSG-Tore:Hartmann (4), Kliewe, Schmidt (je 3), Kock, Kneilmann (je 1)

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