HSG-Damen melden sich eindrucksvoll zurück

+
Melina Borgmann von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt traf sechs Mal gegen Adler.

Drensteinfurt - Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SV Adler Münster: 19:17 (6:9). Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Handballerinnen der HSG, die als Schlusslicht in die Partie vor eigenem Publikum gegen den Spitzenreiter gegangen waren.

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte die Mannschaftsverantwortliche Katja Hollenberg nach dem dritten Saisonsieg. Sie war zufrieden und glücklich.

Gegen Adler Münster kämpften die Gastgeberinnen um jeden Ball. Vor allem die Defensive überzeugte. Der Tabellenführer konnte sein schnelles Spiel aufgrund des sehr guten Rückzugsverhaltens der HSG nicht aufziehen. Und auch im Positionsangriff gingen Münster die Alternativen aus. Zur Pause führte der Favorit allerdings – aufgrund mehrerer Siebenmeter und weil die Spielgemeinschaft ihre Chancen nicht nutzte. Nach dem Seitenwechsel kam die HSG mit ihrem Kampfgeist Tor um Tor heran. In der 46. Minute gelang der verdiente Ausgleich zum 13:13. Doch Adler hatte noch Kapazitäten und ging erneut mit drei Toren in Führung. Die HSG-Damen ließen sich aber nicht unterkriegen und wurden belohnt. In den letzten zehn Minuten warf der neue Tabellenvorletzte sechs Tore, während Münster nur auf eins kam. Von einer „starken Abwehr“ und einer „sehr guten Marina Fels im Tor“ sprach Hollenberg.

HSG-Tore: Borgmann, Kliewe (je 6), Hartmann (5), Schmidt, Krechtmann (je 1)

Männer, Bezirksliga 3: HSG – DJK Coesfeld: 23:30 (11:16). Während die Damen ihre Pleitenserie eindrucksvoll beendeten, zogen die Handballer aus Ascheberg und Drensteinfurt nach vier Siegen in Serie gegen starke Coesfelder den Kürzeren. Am Anfang war die Partie recht ausgeglichen. Bis zum 9:9 schenkten sich beide Teams nichts. Doch dann legten die Gäste vor. Während die DJK immer wieder über den starken Rückraumlinken zum Zuge kam, ließ die HSG ihre Chancen im Angriff liegen. So erspielte sich Coesfeld bis zum Seitenwechsel eine Fünf-Tore-Führung. Nach der Pause veränderte sich nichts. Wenn die Spielgemeinschaft traf, antwortete die DJK mit zwei Treffern. „Ohne Zweikampf kann man kein Spiel gewinnen“, sagte ein enttäuschter HSG-Trainer Volker Hollenberg. Seine Jungs mussten Coesfeld in der Tabelle vorbeiziehen lassen und sind nach der sechsten Niederlage Achter. - mt

HSG-Tore: Müller (10), Lohmann (9), Kleibolt (2), Köppen, Kramm (je 1)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare