Für die HSG-Damen geht es um Vizemeisterschaft

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Rückhalt der HSG: Marina Fels tritt mit den Bezirksliga-Handballerinnen aus Ascheberg/Drensteinfurt beim direkten Verfolger SC DJK Everswinkel II an.

Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Münster 08 (Sonntag, in Ascheberg). Die Unbeständigkeit der HSG-Herrenmannschaft hat Folgen. Die Spielgemeinschaft ist durch zwei Niederlagen nacheinander auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. Am 21. Spieltag können sie zumindest einen Rang gutmachen.

Mit 21:9 Punkten stehen die Gastgeber direkt hinter dem Gegner aus Münster. Der Tabellennachbar kommt auf 22:18 Zähler. Die Leistungen von Nullacht sind allerdings auch alles andere als beständig. Zuletzt gab es ein Remis gegen SW Havixbeck, davor einen Sieg und eine Niederlage. Wie die HSG-Herren haben die Münsteraner oft mehr mit sich selbst zu kämpfen als mit dem Gegner.

Hat die HSG diesmal einen guten Tag? Wird der Heimvorteil genutzt? Das sind Fragen, auf die es erst am Sonntag Antworten gibt. Um gegen Ende der Saison nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen und nicht in ein negatives Punkteverhältnis abzudriften, wäre ein Sieg natürlich hilfreich. Das Hinspiel endete 32:32.

Frauen, Bezirksliga 3: SC DJK Everswinkel II – HSG (Sonntag, 17 Uhr). „Jetzt geht‘s auf die Zielgeraden“, sagt Damentrainer Jochen Bülte vor dem letzten Spiel vor der vierwöchigen Osterpause. Und das hat es in sich. Gegner ist mit der Reserve des Oberligisten Everswinkel der punktgleiche Verfolger. Die HSG steht auf Rang zwei der Tabelle, die Gastgeberinnen belegen Rang drei. Beide Teams haben 28:10 Punkte. Dass die Spielgemeinschaft trotz des weitaus schlechteren Torverhältnisses vor der DJK steht, liegt daran, dass sie das Hinspiel 23:19 gewann.

„Everswinkel hat mit Ibbenbüren den besten Angriff der Liga. Außerdem hat der Verein noch eine erste Mannschaft, die in der Oberliga auf Platz eins steht. Ich sehe uns wegen dieser Faktoren nicht unbedingt in der Favoritenrolle, aber wir wollen möglichst das Beste rausholen“, so Bülte. Hannah Kock, Maria Sesler und Luisa Eickmeyer fehlen weiterhin verletzt. Ein Einsatz der drei Spielerinnen in den restlichen Partien ist wohl ausgeschlossen. Dafür sind alle anderen heiß auf das Spitzenspiel. Marieke Breuer rückt wieder in den Kader der HSG. „Wir haben die zweitbeste Abwehr der Liga und verlassen uns auf uns selber und auf unsere Stärke“, betont Bülte. - mt

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