HSG-Damen gegen direkten Konkurrenten Falke Saerbeck

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Die HSG, hier Britta Schmidt (links), trifft auf Saerbeck.

Drensteinfurt -  Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Falke Saerbeck (Sonntag, 18 Uhr in Ascheberg). „Am Wochenende haben wir die Möglichkeit, uns aus dem Sumpf rauszuziehen.“ Mit dieser Aussage spielt Katja Hollenberg, Trainerin der HSG-Damen, auf die enge Tabellensituation an.

Die Spielgemeinschaft hat als Zehnter 10:24 Zähler. Saerbeck und Burgsteinfurt II kommen auf die gleiche Punktzahl, stehen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aber hinter Ascheberg/Drensteinfurt. Einen Rang vor der HSG liegt Stadtlohn mit 12:22 Zählern. Selbst die SG Sendenhorst als Tabellensechster (14:20) kann sich noch nicht sicher sein.

Das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Saerbeck wird für die Hollenberg-Truppe richtungweisend sein. In den vergangenen beiden Partien überzeugte die HSG und gewann. Auf diese Leistung muss die Spielgemeinschaft aufbauen. Saerbeck steht ebenfalls unter Druck. Die Gäste haben zuletzt fünf Mal nacheinander verloren. Das Hinspiel entschied der SC Falke aber mit 19:16 für sich.

Die HSG wird auch auf die Partien von Stadtlohn und Burgsteinfurt blicken. Der SuS spielt gegen Neuenkirchen, den Tabellenführer. Burgsteinfurts Reserve empfängt den Tabellendritten HSG Hohne/Lengerich.

Männer, Bezirksliga 3: SC Münster 08 – HSG (Sonntag, 16 Uhr). Die Handballer treffen auf den Tabellenführer. Nullacht hat 34:4 Punkte, erst zwei Spiele verloren und die letzten elf allesamt gewonnen. Nur gegen den TV Vreden und die DJK Eintracht Hiltrup konnten sich die Münsteraner nicht durchsetzen. Gegen alle anderen Teams der Liga konnten sie sich – wenn manchmal auch nur knapp – behaupten. Wie gegen die Spielgemeinschaft im Hinspiel, das 23:25 aus Sicht der HSG endete.

Deren Coach Volker Hollenberg ist vom Gegner, der fast Meister ist, sehr angetan: „08 spielt einen guten Streifen. Die ziehen immer voll durch und haben den besten Gegenstoß in der Liga.“ Aber Hollenberg weiß auch, was seine Mannschaft kann: „Wir haben nie schlecht gegen die ausgesehen. Wenn wir die Spannung hochhalten, sind wir leistungstechnisch nicht so weit weg von Münster.“ Sven Gosheger wird in Münster fehlen. - mt

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