HSG-Damen siegen und setzen sich oben fest

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Luftakrobatin Nadine Vogelsang.

Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SV Adler Münster: 26:16 (15:7). Einmal mehr überzeugte die Damenmannschaft der HSG-Handballer. Der Sieg im wichtigen Spiel gegen den Verfolger aus Münster war nie gefährdet. Die Spielgemeinschaft konnte ihr Potenzial gegen den Tabellenfünften über weite Strecken abrufen, gewann zum sechsten Mal in dieser Saison und verteidigte Platz zwei.

Die Abwehr stand sicher, das Rückzugsverhalten gegen eine schnelle Truppe war gut und auch im Angriff agierte die HSG konzentriert. So gingen die Gastgeberinnen direkt in Führung und bauten diese bis zur Halbzeitpause auf acht Treffer aus. Nach dem Seitenwechsel häuften sich durch eine hektische Spielweise im Angriff und eine umgestellte Abwehr die Gegentore. Trainer Jochen Bülte reagierte aber schnell, und es kam wieder Ruhe in die Partie. So gewann die HSG deutlich mit zehn Toren Vorsprung. Bülte war zufrieden: „Das war ein Vier-Punkte-Spiel. Jetzt haben wir uns oben festgesetzt.“

HSG-Tore:Hartmann (7), Kiskämper (5), Kneilmann, Kliewe (je 4), Schmidt (3), Freiberger, Terveer, Vogelsang (je 1)

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Münster 08: 24:27 (14:15). Gegen den Tabellenzweiten kassierten die HSG-Herren die erwartete Heimniederlage. Nach fünf Nullrunden in den letzten sechs Spielen findet sich die Spielgemeinschaft nur noch auf Rang neun wieder.

Die erste Halbzeit gegen Nullacht war „total ausgeglichen“, sagte Trainer Volker Hollenberg. Erst stand es 3:3, dann 6:6 und 10:10). Alex Kramm sah in der 30. Minute glatt Rot, weil er einen direkten Freiwurf dem Gegner auf die Brust warf. „Der Ausfall schmerzte in der zweiten Hälfte sehr“, so Hollenberg. Nullacht führte zwischenzeitlich mit 14:17, doch die HSG war beim 20:21 wieder dran und hatte sieben Mal die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch die Gastgeber vergaben alle Chancen. Selbst beim 24:25 waren sie drei Mal frei vor dem Tor. Die Münsteraner bekamen zwölf Siebenmeter (zehn verwandelt), die HSG-Handballer nur vier (2).

Hollenbergs Fazit: „Die Abwehrleistung mit einem starken Marvin Broek im Tor war gut, die Angriffsleistung in der ersten Halbzeit in Ordnung, in der zweiten gegen die offensivere Nullacht-Abwehr zu ungenau und fahrig.“ Matze Lohmann überzeugte mit elf Toren. ▪ mt/mak

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