Knapper Sieg der HSG-Damen in Recke

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Britta Schmidt (am Ball) traf in Recke zwei Mal für die Bezirksliga-Handballerinnen.

Männer, Bezirksliga 3: SC Münster 08 – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 32:32 (15:16). Einen Punkt holte die erste Herrenmannschaft der HSG-Handballer in Münster. Für beide Teams ging es in der Tabelle einen Platz abwärts. Die Spielgemeinschaft ist nun Fünfter. Spitzenreiter Hohne/Lengerich hat allerdings nur zwei Zähler Vorsprung.

Zu Beginn lieferte sich die HSG ein sehr ausgeglichenes Duell mit Nullacht. Bis zum 9:9 konnte sich kein Team klar absetzten. Dann schlichen sich bei den Gästen Unkonzentriertheiten ein. In der Abwehr und im Angriff wurden zu viele Fehler gemacht. Münster nutzte das direkt aus und zog 13:9 davon. Markus Hattrup, Ersatzcoach der HSG, stellte die Defensive von einer offensiven 5:1-Variante auf die defensivere 6:0-Formation um – das fruchtete. Die Spielgemeinschaft fand bis zum Halbzeitpfiff zurück in die Partie, ging sogar in Führung. Nach der Pause lief die HSG wieder einem Rückstand hinterher, erkämpfte sich nach einem 31:26 aber noch den Ausgleich und hätte zum Schluss sogar noch siegen können. Doch „wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, so Hattrup.

HSG-Tore: Müller (12), Lohmann (6), Kramm (5), Georg (4), Bär, Kleibolt (je 2), Logermann

Frauen, Bezirksliga 3: TuS Recke – HSG: 24:25 (8:13). Das war ein knapper Sieg für die HSG-Damenmannschaft. Mit nur einem Tor Vorsprung gewann sie beim Tabellenletzten und festigte den Platz in der oberen Tabellenhälfte mit 11:5-Punkten. Jochen Bülte, Trainer der HSG, musste mit seinem Team ohne Torhüterin zum Auswärtsspiel fahren. Kerstin Entrup war beruflich verhindert, Marina Fels musste verletzt passen. Allerdings konnte Bülte auf die ehemalige HSG-Spielerin Melanie Tillmann zurückgreifen. „Als Aushilfsgoali hat sie ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte er die eigentliche Feldspielerin, die in ihrer Jugend Torhüterin war.

In der ersten Hälfte profitierte Tillmann von einer gut agierenden Abwehr, die nach einer Einspielphase bis zum Seitenwechsel sicher stand. Im Angriff setzte sich die Spielgemeinschaft vor allem aufgrund der Leistung von Katharina Kliewe ab, die auch nach dem Seitenwechsel immer wieder erfolgreich war. Insgesamt warf sie fast die Hälfte alle Tore. Die punktlosen Gastgeberinnen ließen jedoch nicht locker und waren immer wieder durch Würfe der starken Linkshänderin aus dem Rückraum erfolgreich. Bülte reagierte und stellte die Abwehr offensiver ein. Doch Recke nutzte immer wieder die sich bietenden Lücken. So blieb es bis zum Schluss spannend. Die HSG siegte hauchdünn, aber verdient. Weiter geht es für die Damen in der Bezirksliga erst am 30. November. - mt

HSG-Tore: Kliewe (12), Hartmann (6), Schmidt, Weile, Kneilmann (je 2), Vogelsang

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