HSG-Damen schlagen die SG im Derby

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Die Handballerinnen aus Ascheberg/Drensteinfurt feierten den fünften Sieg in Serie.

DRENSTEINFURT - Frauen, Bezirksliga 3: SG Sendenhorst – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 11:13 (2:7). Die Damenmannschaft der HSG kann sich nach dem Spiel beim Nachbarverein in Sendenhorst Derbysieger nennen. Doch schön anzusehen war die Partie nicht.

In der ersten Hälfte fielen nur neun Tore. Die Spielgemeinschaft kam in 30 Minuten zu sieben Treffern, die Sportgemeinschaft schaffte mickrige zwei. Die wenigen Tore waren zum einen den vielen Fehlwürfen geschuldet. Hervorheben muss man die Leistung der Torhüterinnen. Vor allem Marina Fels von der HSG konnte einige Chancen der Gastgeberinnen entschärfen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern zunächst ein ähnliches Bild. Doch dann kam die SG näher heran. Die Spielgemeinschaft agierte vorne zu fahrig. Viele Fehlpässe, -würfe und vorschnelle Abschlüsse waren das Ergebnis. Die Sendenhorsterinnen nutzten durch Aktionen über die Kreisläuferin und schnelles Abräumen ihre Möglichkeiten konsequenter. Und so wurde das Derby doch noch etwas spannend. Beim Stand von 11:13 in der 59. Minute hatte es der Tabellen-Drittletzte in der Hand. Doch Fels parierte einen Siebenmeter. So konnte die HSG die letzte Minute herunterspielen und siegte am Ende alles andere als glorreich.

HSG-Coach Jochen Bülte betonte nach dem Abpfiff bei seinem Ex-Klub: „Auch ein dreckiger Sieg ist ein Sieg.“ Ascheberg/Drensteinfurt verbesserte sich durch den fünften Erfolg nacheinander auf den vierten Platz.

HSG-Tore: Kliewe (4), Hartmann (3), Kneilmann, Weile (je 2), Arnemann, Terveer (je 1)

Männer, Bezirksliga 3: SV Vorwärts Gronau – HSG: ausgefallen. Die Partie der ersten Herrenmannschaft beim bisherigen Spitzenreiter wurde nicht ausgetragen, weil die Schiedsrichter nicht erschienen. Die Begegnung soll am 21. Dezember nachgeholt werden. - mt

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