HSG-Damen feiern neunten Sieg in Serie

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Luisa Eickmeyer (am Ball), die gegen Ladbergen zwei Mal erfolgreich war, steht mit den Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt weiterhin auf Tabellenplatz zwei.

Männer, Bezirksliga 3: TV Emsdetten III – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 28:24 (9:14). Zwei Tage nach dem Freundschaftsspiel gegen Zweitligist ASV Hamm-Westfalen (der WA berichtete) ging es für die erste Herrenmannschaft der HSG mit dem Liga-Alltag weiter. Bei der Begegnung am Sonntagnachmittag stand mehr auf dem Spiel als gegen Hamm. Es ging wieder um Punkte. Allerdings konnte die Spielgemeinschaft die Euphorie nicht mit nach Emsdetten nehmen.

Obwohl die Gäste ihren Erwartungen in der ersten Hälfte gerecht wurden und zur Pause mit fünf Toren führten, reichte es nicht zum Sieg. „Nach 35 Minuten haben wir komplett aufgehört, Handball zu spielen“, so ein resignierter Markus Hattrup. Während es im ersten Durchgang in der Abwehr und im Angriff lief, brach die HSG nach dem Seitenwechsel regelrecht ein. In der Defensive wurde zu langsam agiert. Die Jungs von Trainer Volker Hollenberg waren zu spät am Gegner. So brachte sich die HSG immer wieder in Unterzahl.

Zudem nahm Emsdettens Drittvertretung den starken HSG-Rückraumwerfer Benedikt Müller in Manndeckung. Damit kamen die Gäste überhaupt nicht klar. Das Ergebnis: In der 50. Minute gelang dem TVE der Ausgleich und danach eine direkte Zwei-Tore-Führung. Diese ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen und gewannen eine kuriose Partie.

Nach vier Niederlagen aus den jüngsten fünf Partien steht die HSG mit 15:13 Punkten zwar noch auf Platz sechs, der Vorsprung auf den Drittletzten Emsdetten III beträgt aber nur noch vier Zähler.

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – TSV Ladbergen: 27:24 (12:7). Wie Trainer Jochen Bülte vermutet hatte, taten sich die Damen im Heimspiel gegen den Tabellenneunten schwer – obwohl es erst gar nicht danach aussah, denn die Spielgemeinschaft bestimmte von Beginn an die Partie. Die Gastgeberinnen ließen in der Abwehr nur wenig zu und im Angriff waren einige gute Aktionen zu sehen. Die Seiten wurden bei einer Fünf-Tore-Führung gewechselt. Der Vorsprung konnte auf 15:7 ausgebaut werden. Es schien, dass die HSG-Damen die vielen Ausfälle mit Anna Kiskämper und Melanie Tillmann kompensieren konnten. Denn eigentlich war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Doch mit fortschreitender Dauer unterliefen der Bülte-Truppe immer mehr Stellungsfehler in der Abwehr, die mit Gegentoren bestraft oder mit Zeitstrafen geahndet wurden. Ladbergen wurde dadurch unnötig stark gemacht und holte Tor um Tor bis zum 20:19 auf. Zum Ende behielt die HSG aber einen kühlen Kopf, gab die Führung nicht aus der Hand und siegte.

Nach dem neunten Sieg in Serie hat die Spielgemeinschaft als Tabellenzweiter hinter der Ibbenbürener SpVg II jeweils drei Punkte Vorsprung auf die DHG Ammeloe/Ellewick und den SC DJK Everswinkel II. - mt

HSG-Tore: Hartmann (7), Tillmann (4), Vogelsang, Schmidt, Kiskämper (je 3), Kliewe, Weile, Eickmeyer (je 2), Feige

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