HSG-Damen haben beim Spitzenreiter keine Chance

Frauen-Coach Jochen Bülte

Frauen, Bezirksliga 3: Ibbenbürener SpVg II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 30:16 (14:7). Das Gipfeltreffen zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten war eine klare Angelegenheit. „Ibbenbüren ist eine Nummer für sich“, sagte Jochen Bülte, Trainer der HSG-Handballerinnen, nach der höchsten Niederlage der Saison und der ersten Pleite seit Mitte Oktober. Damals hatte die Spielgemeinschaft auch gegen den Primus verloren (19:23).

„Ibbenbüren hat gut gespielt, wir hatten eine schlechte Chancenverwertung an diesem Tag“, begründete Bülte das Ungleichgewicht auf dem Spielfeld. Bereits zur Pause war die Partie entschieden. Während die HSG erstmals 30 Tore kassierte und nur noch zwei Zähler vor der DHG Ammeloe/Ellewick und dem SC DJK Everswinkel II (jeweils 22:10 Punkte) liegt, ist die Reserve der Ibbenbürenerinnen (30:2) nach dem 13. Sieg in Serie so gut wie aufgestiegen.

„Es läuft schon noch gut bei uns“, betonte HSG-Coach Bülte nach der Packung. „Wir sind schließlich fast eine komplette Runde ohne Niederlage geblieben.“

HSG-Tore: Kliewe (6), Hartmann (5), Feige (2), Schmidt, Weile, Vogelsang

Auch Herren gehen leer aus

Männer, Bezirksliga 3: TV Borghorst – HSG: 27:26 (14:17). Wieder einmal gab die erste Mannschaft eine komfortable Führung aus der Hand – und stand am Ende mit leeren Händen da. Einen Vier-Tore-Vorsprung (20:24) konnte das Team von Trainer Volker Hollenberg nicht ins Ziel retten. Der war „nicht enttäuscht oder sauer“, sondern „verwundert“. Einen großen Vorwurf machte er seinen Jungs, die alles gegeben hätten, nicht. Letztlich fehlte der HSG, die personelle Probleme hatte, die Kraft. Nach der Pause gelangen den Gästen nur neun Tore. Der TVB machte so aus dem 20:24 eine 26:24-Führung.

In der Tabelle rutschte die Spielgemeinschaft von Platz fünf auf sieben ab. Borghorst hat als Achter nur noch einen Zähler Rückstand. Auffällig ist die schwache Auswärtsbilanz der HSG-Herren. Seit sechs Spielen ist die Hollenberg-Truppe in fremder Halle sieglos, die jüngsten drei gingen gar verloren. - mak

HSG: Kleibolt (8), Lohmann (6), Müller (6), Nübel (4), Bär, Goßheger

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