HSG-Damen verlieren Derby in Sendenhorst

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Acht Tore von Kerstin Hartmann (am Ball) reichten der HSG Ascheberg/Drensteinfurt nicht, um etwas Zählbares aus Sendenhorst mitzunehmen.

Drensteinfurt -  Die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt haben auch das Derby bei der SG Sendenhorst verloren.

Vor Weihnachten war die Begegnung in der Handball-Bezirksliga 3 der Frauen zwischen der SG Sendenhorst und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt aufgrund eines Herzinfarktes bei einem Schiedsrichter abgebrochen. Beim Nachholspiel gab es gute Neuigkeiten, aber keine Punkte für das Schlusslicht.

Vor dem Anpfiff bedankten sich die Ehefrau und der Verein des erkrankten Unparteiischen bei allen Beteiligten. Er befinde sich in der Rehabilitation und sei auf dem Weg der Besserung, teilten sie den Spielerinnen und Trainern mit. Nach diesem emotionalen Auftakt ging es ins Derby.

Frauen, Bezirksliga 3: SG Sendenhorst – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 20:16 (11:10). Zu Beginn des Spiels merkte man beiden Teams die Nervosität an. Denn sowohl die Gastgeberinnen als auch die HSG agierten in den ersten Minuten sehr unsicher und produzierten etliche Fehler. Die Partie startete daher sehr unruhig, erst nach zehn Minuten konnte sich die Spielgemeinschaft aus Ascheberg/Drensteinfurt mit drei Toren absetzten. Diese Führung hielt jedoch nicht lange. Die SG erwachte, holte auf und ging mit eine knappen Führung in die Kabine.

Nach der Pause konnte zunächst keine Mannschaft eine Entscheidung herbeiführen. Es entwickelte sich eine spannende Partie. Führte ein Team, glich das andere aus. Erst ab der 52. Minute – beim Stand von 16:16 – zeichnete sich eine Tendenz ab. Die Gäste vergaben durch Fehler zu leicht den Ballbesitz, während die SG ihre Chancen nutzte. In den letzten Minuten kam der Außenseiter nicht einmal zum Torerfolg. Sendenhorst traf noch vier Mal ins Netz und feierte den siebten Saisonsieg. Die HSG kassierte die zwölfte Niederlage im 15. Spiel. Laut der Mannschaftsverantwortlichen Katja Hollenberg lag das erstens am „mangelnden Durchsetzungsvermögen“ und zweitens an „zu vielen Fehlern“.

Wochen der Wahrheit für das Schlusslicht

Nun wird es richtig ernst für die HSG-Damen (6:24 Punkte). Im Februar treffen sich nacheinander noch auf die direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg in die Kreisliga. Am nächsten Sonntag geht‘s zum Vorletzten TB Burgsteinfurt II (8:22 Zähler), Heimspiele gegen den Drittletzten SuS Stadtlohn (10:20) und den Viertletzten SC Falke Saerbeck (10:20) folgen in den Wochen der Wahrheit. - mt/mak

HSG-Tore: Hartmann (8), Kliewe (4), Schmidt (2), Borgmann, Vogelsang

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