HSG-Damen machen nächsten Schritt

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Nadine Vogelsang (am Ball) gewann mit Bezirksligist HSG Ascheberg/Drensteinfurt gegen Saerbeck deutlich.

Drensteinfurt - Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Falke Saerbeck: 24:16 (12:8). Im Abstiegskampf behielt das Damenteam der HSG in eigener Halle die Nerven.

Gegen den direkten Konkurrenten aus Saerbeck stellte die Spielgemeinschaft laut Trainer Katja Hollenberg eine „bärenstarke Abwehr“. Und die war der Schlüssel zum dritten Sieg in Folge, durch den die HSG auf Platz neun kletterte.

In der ersten Halbzeit setzten sich die Gastgeberinnen nach dem 5:5 ab. Durch das gute Stellungsspiel der Hollenberg-Sieben in der Defensive kam der direkte Konkurrent kaum zum Zug. Wenn die Spielgemeinschaft vorne die Chancen konsequenter genutzt hätte, wäre die Halbzeitführung noch höher ausgefallen. Dafür drehte die HSG in der zweiten Spielhälfte auf. Nach dem 16:10 konnte Saerbeck nachlegen und auf 18:14 verkürzen. Doch dann warfen die Gastgeberinnen sechs Tore in Folge. Auch eine offensivere Abwehrformation des SC konnte den verdienten Sieg der HSG nicht gefährden.

Tore: Schmidt, Hartmann, Kock (je 4), Vogelsang, Borgmann, Kliewe (je 3), Tillmann (2), Sesler

Männer, Bezirksliga 3: SC Münster 08 – HSG: 30:29 (12:14). Beim Tabellenführer überzeugte die erste Herrenmannschaft der HSG, wurde wie im Hinspiel (23:25) aber nicht für ihren mutigen Auftritt belohnt. Fast die gesamte Partie, die bis zum Schluss spannend war, führte die Truppe von Volker Hollenberg.

In der ersten Hälfte hatte die Spielgemeinschaft die Nase vorne. Nullacht ließ die Gäste jedoch nicht davonziehen. Es war ein stetiges Hin und Her, und die HSG ging mit einer knappen Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die HSG legte vor und Münster glich aus – bis zum 23:23. Dann gingen die Gastgeber das erste Mal in Führung. Doch die Spielgemeinschaft ließ sich davon nicht beirren und hatte es in den letzten Minuten in der Hand. Die 28:29-Führung reichte jedoch nicht, um zu überraschen. Nullacht glich aus, die Gäste konnten den Ballbesitz nicht halten, und die Münsteraner ließen sich nicht zwei Mal bitten. So verloren die enttäuschten HSG-Herren denkbar knapp. - mt

Tore: Müller (12), Kleibolt, Lohmann, Kramm (je 5), Welzel (2)

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