HSG-Damen schaffen mit Derbysieg Klassenerhalt

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Schiedsrichter Markus Rabe (links), der im Hinspiel einen Herzinfarkt erlitten hatte, bedankte sich bei allen Beteiligten.

Drensteinfurt -  Mit dem letzten Heimspieltag feierten die Spieler der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und die Zuschauer den Saisonabschluss.

Einen guten Startschuss lieferte die dritte Herrenmannschaft mit einem 28:20 (11:7)-Erfolg über Ladbergen III. Das Derby der Damen gegen Sendenhorst, das genug Brisanz versprach, folgte. Den Abschluss machten die Bezirksliga-Handballer, die nach der Begegnung drei Spieler verabschiedeten.

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – SG Sendenhorst: 23:17 (10:8). Als Vorletzter der Tabelle war die Spielgemeinschaft am letzten Spieltag in der Pflicht. Mit der SG kam auch noch der Nachbarschaftsverein in die Sporthalle nach Ascheberg. Im Derby entschied sich, ob die HSG-Damen die Spielklasse halten oder nicht.

Bereits vor der Begegnung wurde es emotional. Denn der Schiedsrichter Markus Rabe, der im Hinspiel einen Herzinfarkt erlitten und diesen durch beherztes Eingreifen überlebt hatte, bedankte sich bei allen Beteiligten. Nach diesem erfreulichen Auftakt konnte es sportlich losgehen. In der ersten Spielhälfte schenkten sich beide Teams nichts, erst kurz vor der Pause setzten sich die Gastgeberinnen mit zwei Toren etwas ab. Diese knappe Führung konnte in der zweiten Halbzeit zunächst nicht ausgebaut werden. Die Sendenhorsterinnen blieben am Ball und ließen die HSG nicht davonziehen. Bis zum 17:15 boten die Teams den zahlreichen Zuschauern eine spannende Partie. Dann kam der wichtige Durchbruch. Mit viel Kampfgeist und Willenskraft erspielte sich die HSG bis zum Abpfiff eine klare Führung. Den laut Katja Hollenberg „verdienten Sieg und Nicht-Abstieg“ feierte das Team, das mit 14:30 Punkten Tabellenvorletzter vor Falke Saerbeck (12:32) wurde, beim Saisonabschluss.

Tore: Hartmann (9), Borgmann (6), Schmidt (3), Vogelsang, Kliewe (je 2), Tillmann

Männer, Bezirksliga 3: HSG – SV SW Havixbeck: 30:34 (16:15). Die Herren zeigten im letzten Heimspiel eine schlechte Leistung. Dabei verkauften sich die Gastgeber – trotz einer frühen Verletzung von Christian Nübel – in der ersten Halbzeit gut. Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes, spannendes Spiel. Bis zum Seitenwechsel konnte sich kein Team absetzen. Erst nach der Pause ließ die HSG – vor allem in der Abwehr – immer mehr nach. Während Havixbeck dadurch zu leichten Toren kam, hatte es die Spielgemeinschaft im Angriff schwerer. „Wir sind nicht dahin gegangen, wo es wehtut“, sagte HSG-Coach Volker Hollenberg. Und das sei gegen so einen Gegner das Wichtigste. Die Gäste setzten sich immer weiter ab und gewannen verdient.

Nach der elften Niederlage im 25. Saisonspiel hatte die Herrenmannschaft drei Verabschiedungen zu verkünden. Benedikt Müller wechselt nach der Saison zum Landesligisten SC DJK Everswinkel. Tobias Logermann und Christian Welzel verlassen das Team aus beruflichen und persönlichen Gründen. Sie wurden von der HSG offiziell verabschiedet. - mt

Tore: Müller (12), Gosheger, Lohmann, Kleibolt (je 4), Kramm, Welzel (je 3)

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