HSG-Herren bei Pokal-Endrunde chancenlos

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Christian Nübel (am Ball) verlor mit den Bezirksliga-Handballern der HSG Ascheberg/Drensteinfurt beide Endrundenspiele. Gegen Gastgeber TuS Spenge hieß es am Ende 13:34.

Drensteinfurt - Die Abteilungsleiterin der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, Kathrin Mühlenbäumer, war nach der Endrunde im Westfalenpokal enttäuscht – nicht nur wegen der deutlichen Niederlagen des Handball-Bezirksligisten.

„In Spenge waren wenige Zuschauer, es kam überhaupt keine Stimmung auf“, sagte Mühlenbäumer. „Wir haben versucht, das Beste draus zu machen.“

Als Sieger des Kreispokals und ihrer Vorrunden-Gruppe hatte sich die HSG für die Endrunde qualifiziert. Am Turnier des Handballverbandes Westfalen (HVW) nahmen außerdem der Gastgeber TuS Spenge und der FC Schalke 04 teil. Der RSVE Siegen hatte kurzfristig zurückgezogen. Gespielt wurden zwei Mal 20 Minuten pro Partie.

Zunächst musste die Spielgemeinschaft gegen Spenge ran. Mit nur zwei Auswechselspielern war sie gegen den Oberligisten chancenlos. Zudem verletzte sich der wichtige HSG-Rückraumspieler Benedikt Müller an der Hüfte und spielte angeschlagen weiter. Die HSG verlor die Partie deutlich mit 13:34 (6:18).

Danach gab es nur eine kurze Pause. In der zweiten Begegnung musste sich Ascheberg/Drensteinfurt gegen Schalke beweisen. Erneut wurde die Mannschaft ihrer Rolle als Außenseiter gerecht. Gegen den Landesligisten unterlagen die HSG-Herren 16:25 (7:14).

Somit fiel die Entscheidung im Kampf um den Pokalsieg im dritten und letzten Spiel des Turniers. Spenge schlug Schalke mit 25:21 und wird den HVW nun im DHB-Amateurpokal vertreten.

Pokal-Aus für Damen

Frauen, Kreispokal-Achtelfinale: HSG – BSV Roxel: 16:24 (8:8). Die Damenmannschaft traf in der ersten Runde, die gleichzeitig bereits das Achtelfinale war, auf Roxel. Als Verbandsliga-Absteiger waren die Gäste klarer Favorit.

Dieser Rolle wurde der BSV in der ersten Halbzeit aber nicht gerecht. Die Spielgemeinschaft hielt sehr gut mit, die Seiten wurden beim Stand von 8:8 gewechselt. Nach der Pause war es jedoch der Landesligist, der die Akzente setzte. Die HSG agierte unkonzentriert, machte viele Fehler und kam zehn Minuten lang nicht zum Torerfolg. Roxel nutzte seine Chance, erspielte sich Tor um Tor und einen deutlichen Sieg.

HSG-Tore: Schmidt (5), Hartmann, Kliewe (je 4), Kock, Vogelsang, Borgmann (je 1)

Männer, Kreispokal-Achtelfinale: SC Münster 08 II – HSG II: 30:21 (16:7) - mt

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