Niederlagen für HSG-Teams

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Benedikt Müller (am Ball) traf in Gremmendorf sieben Mal für die Herren der HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

DRENSTEINFURT - Frauen, Bezirksliga 3: TB Burgsteinfurt II - HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 18:17 (6:8). Das war eine ärgerliche Niederlage. Obwohl die Damenmannschaft der HSG bereits vor der Partie beim Drittletzten wusste, dass es keine Relegationsspiele geben wird, hatte sie sich vorgenommen, die letzte Begegnung der Saison zu gewinnen, um die erfolgreiche Spielzeit auf Tabellenplatz zwei zu beenden. Aber es kam anders.

Von Beginn an hatten die Gäste Schwierigkeiten mit der Chancenauswertung. Und dieses Problem zog sich durch die ganze Begegnung. Die HSG-Damen spielten sich die Möglichkeiten schön heraus, brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Gut, dass die Defensive beherzter agierte. Die Spielgemeinschaft ließ den Gastgebern wenig Spielraum. Somit fielen in den ersten 30 Minuten wenig Tore. Nach dem Seitenwechsel setzte die HSG zunächst mehr Akzente. Die Damen kamen öfters zum Erfolg und bauten sich eine Fünf-Tore-Führung auf (10:15). Doch dann ließ die Konzentration wieder nach. Burgsteinfurt kam Tor um Tor heran und glich aus. Zum Schluss wurde es hektisch, und irgendwie schaffte der TB in den letzten fünf Sekunden den Siegtreffer.

Die HSG-Damen rutschen durch die sechste Niederlage und aufgrund der Siege der Konkurrenten Everswinkel II und Ammeloe/Ellewick auf den vierten Platz ab, können mit dem Verlauf der Saison jedoch zufrieden sein.

Tore: Hartmann (6), Feige, Kliewe (je 3), Tillmann (2), Sesler, Schmidt, Vogelsang

Männer, Bezirksliga 3: HSG Gremmendorf/Angelmodde - HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 32:22 (16:9). Das war gar nichts: Dass die Herren der HSG in Gremmendorf verloren, kam nicht überraschend. Dass sie allerdings chancenlos waren, hatte Trainer Volker Hollenberg nicht erwartet. Sein Team kassierte beim Tabellenführer, der nach der 14:24-Pleite von Hohne/Lengerich beim TV Vreden den Meistersekt kalt stellen kann, die höchste Niederlage der Saison.

„Drei Dinge waren entscheidend“, sagte Hollenberg. „Erstens hat Gremmendorf einen guten Tag erwischt, zweitens war der berufsbedingte Ausfall von Matthias Lohmann eine starke Schwächung, und drittens haben die verbleibenden sieben Feldspieler nicht die richtige Einstellung gezeigt.“ Zwei, drei Akteure hätten „deutlich unter Form“ agiert.

Bis zum 6:6 waren beide Mannschaften gleichauf. Dann machte sich der schmale Kader der Gäste bemerkbar. „Wir hatten keine Alternativen“, so Hollenberg. Zur Pause führte der Favorit mit sieben Toren. In der zweiten Hälfte - die Partie war entschieden - probierte er verschiedene Systeme aus. Über ein 24:14 setzten sich die Gremmendorfer auf 31:17 ab, am Ende stand es 32:22.

In der Tabelle ging es für Ascheberg/Drensteinfurt runter auf Platz sechs. 27:21 Punkte stehen zwei Spieltage vor dem Saisonende zu Buche. - mt/mak

HSG: Sevenich, Broek, Müller (7 Tore), Logermann, Kramm (je 4), Gosheger, Kleibolt (je 3), Nübel (1), Köppen

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