HSG-Herren in Münster mit offensiver Deckung

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Lisa Sellinghoff visiert mit den Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt den dritten Sieg in Serie an.´

Männer, Bezirksliga 3: SC Münster 08 – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 17 Uhr). Die erste Herrenmannschaft der HSG muss erneut ohne ihren Coach auf der Bank auskommen. Volker Hollenberg ist weiterhin gesperrt. Ihn vertritt wieder Markus Hattrup. Beide trainierten das Team diese Woche und sprachen sich ab.

Hollenberg schätzt die Gastgeber als sehr stark ein. „Nach dem bescheidenen Saisonstart hat sich Münster wieder gefangen“, sagt Hollenberg. Die ersten drei Partien gingen verloren, dann gewann Nullacht drei Begegnungen. Zuletzt musste der Gegner in Havixbeck eine knappe 27:28-Niederlage hinnehmen. In der Tabelle stehen die Münsteraner auf Position sieben – und damit hinter der HSG, die den vierten Platz einnimmt und erst ein Mal verloren hat.

„Münster spielt einen sehr schnellen, strukturierten Handball und hat einen starken Mittelmann, der das Spiel aufzieht“, so Hollenberg. Das will die Spielgemeinschaft mit einer 5:1-Abwehrformation unterbinden. Aufpassen müssen die Gäste laut Hollenberg, dass diese offensive Deckungsvariante nicht von den Rückraumspielern ausgenutzt wird.

Bislang stehen alle HSG-Spieler in den Startlöchern.

Frauen, Bezirksliga 3: TuS Recke – HSG (Samstag, 17.30 Uhr). „Die Favoritenrolle ist bei uns“, sagt Trainer Jochen Bülte vor dem 8. Spieltag. Recke hat bislang nicht ein Spiel für sich entscheiden können und steht mit 0:10 Punkten auf dem zwölften und letzten Tabellenplatz. Die HSG-Damen sind Fünfte und wollen eine Blamage vermeiden.

Trotz des miserablen Starts der Gastgeberinnen dürften seine Spielerinnen den TuS nicht unterschätzen. „Recke ist immer noch ein Landesliga-Absteiger, und für die ist es ein Heimspiel“, warnt Bülte vor zu viel Überheblichkeit. Zudem betont der Coach, dass der TuS einige Partien knapp verloren hat. Sein Team solle sich nicht zu sicher fühlen und müsse die Leistung von vergangener Woche abrufen, so Bülte. Sollte die HSG in der Deckung sicher stehen und eine überlegte Spielweise im Angriff zeigen, stehe einem weiteren Sieg nichts im Weg.

Bis dato fahren alle Spielerinnen mit zur Begegnung nach Recke. - mt

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