HSG-Herren im Kreispokal weiter, Damen sind draußen

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Luisa Eickmeyer (am Ball) aus der A-Jugend unterstützte die ersatzgeschwächten HSG-Damen im Pokal gegen Landesligist Greven 09 II und machte ein starkes Spiel.

Kreispokal, 1. Runde: DJK Sparta Münster II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 9:41. „Das war insgesamt eine runde Sache“ – so lautete das Resümee von Volker Hollenberg. Nach dem Kantersieg zum Auftakt des Kreispokals war der Coach der HSG-Bezirksliga-Handballer sehr zufrieden. Gegner in Runde zwei ist Aufsteiger und Liga-Rivale HSG Gremmendorf/Angelmodde.

Umstrukturierungen innerhalb des Vereins hatten dazu geführt, dass sich die Erstvertretung von Sparta Münster auflöste. Deren Platz übernahm die zweite Mannschaft. So spielte die Spielgemeinschaft aus Ascheberg und Drensteinfurt nicht gegen einen Kreisligisten, sondern gegen das eigentliche dritte Team aus der 1. Kreisklasse. Der Klassenunterschied war im Spielverlauf deutlich zu erkennen. Die HSG hatte nie Probleme und führte zur Pause 18:4. Trainer Hollenberg wechselte häufig durch, so dass über das Tempospiel schnelle und einfache Tore fielen. Am Ende stand ein mehr als deutlicher 41:9-Sieg auf der Anzeigetafel.

HSG-Tore:Müller (10), Lohmann (8), Georg, Kramm (je 5), Welzel (4), Kleibolt (3), Bär, Logermann (je 2), Köppen (1)

Frauen, Kreispokal, 1. Runde: HSG – SC Greven 09 II: 12:19 (6:9).Schon vor dem Spiel hatte Trainer Jochen Bülte mit personellen Problemen zu kämpfen. Es fielen gleich sechs Stammspielerinnen aus. Und dann verletzte sich noch Julia Weile beim Aufwärmen. So stand dem HSG-Coach keine Wechselspielerin zur Verfügung in der Partie gegen den Landesligisten aus Greven. Bülte bat sogar Ann-Christin Kohl, Anna Kiskämper und Luisa Eickmeyer, die in der A-Jugend spielt, um Unterstützung.

Zu Beginn der Partie merkte man den HSG-Damen die Nervosität an. Durch einfache Fehler eroberten die Gäste leicht den Ball und gingen durch ein schnelles Spiel in Führung (0:4). Danach fand die Spielgemeinschaft immer besser in die Partie. Zur Pause stand es 6:9, nach dem Seitenwechsel kam die HSG auf 8:9 heran. Hervorzuheben war der Kampfgeist. Vor allem in der Defensive zeigte der Bezirksligist eine gute Leistung. Doch Greven baute die Führung wieder aus und gewann am Ende deutlich. Trotzdem: „Das war ein richtig, richtig gutes Spiel“, so das Fazit von Bülte kurz nach dem Ende. ▪ mt

HSG-Tore: Sesler, Kiskämper, Sellinghoff (je 3), Schmidt (2), Eickmeyer (1)

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